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Hl. Albert - Gelehrter & Kirchenlehrer

Hl. Albert - Gelehrter & Kirchenlehrer

Hl. Albert

Pflanzen, Tiere und Mineralien interessierten ihn ebenso wie Philosophie und Theologie. Albertus Magnus suchte nach Erkenntnis, ohne zwischen wissenschaftlichem Denken und christlichem Glauben einen Gegensatz zu sehen.

Albert erforschte die Natur und stellte zugleich die großen Fragen des Glaubens. Als Albertus Magnus wurde er zu einem der bedeutendsten Gelehrten des Mittelalters.

Wissenswertes zum Motiv

Hl. Albert

Forschen und glauben gehörten für Albert zusammen. Der mittelalterliche Dominikaner untersuchte die Natur ebenso leidenschaftlich, wie er sich mit Theologie und Philosophie beschäftigte – und wurde damit als Albertus Magnus zu einem der großen Gelehrten seiner Zeit.

Gedenktag

15.11.

Schutzpatron

Naturwissenschaftler • Wissenschaftler • Bistum Regensburg

Attribute

Buch • Dominikanerhabit • Mitra • Bischofsstab

Bedeutung

Albertus Magnus steht wie kaum ein anderer mittelalterlicher Heiliger für die Verbindung von Glauben und Wissen. Er beschäftigte sich mit theologischen und philosophischen Fragen, untersuchte aber ebenso intensiv die natürliche Welt. Seine Geschichte macht ihn besonders für Menschen interessant, deren Leben von Wissenschaft, Forschung, Lehre und der Suche nach Erkenntnis geprägt ist.

Passender Anlass

Eine Figur des hl. Albert eignet sich als persönliche Namensfigur für Albert oder Albertus, besonders zum Namenstag am 15. November, zur Taufe oder Firmung. Durch sein Patronat bietet sie sich außerdem als religiöses Geschenk für Naturwissenschaftler, Wissenschaftler, Forschende, Lehrende und Studierende sowie für Menschen mit besonderem Bezug zu Regensburg oder Lauingen an.

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Hl. Albert der Große mit Feder und Tintenfass
Hl. Albert der Große mit Feder und Tintenfass Angebotab €66,00

Geschichte und Bedeutung

Hl. Albert

Der heilige Albert – Albertus Magnus, Gelehrter und Kirchenlehrer

Der hl. Albertus Magnus, auch Albert der Große genannt, gehört zu den bedeutendsten Gelehrten des Mittelalters. Der Dominikaner beschäftigte sich intensiv mit Theologie und Philosophie, zugleich aber auch mit der Erforschung der Natur. Für Albert standen Glaube und wissenschaftliche Erkenntnis nicht im Widerspruch. Er lehrte unter anderem in Köln, prägte Thomas von Aquin und war von 1260 bis 1262 Bischof von Regensburg. Sein Gedenk- und Namenstag ist der 15. November.

Wer war der heilige Albertus Magnus?

Albert wurde um 1200 in Lauingen an der Donau geboren und studierte unter anderem in Padua. Im 13. Jahrhundert trat er in den Dominikanerorden ein und entwickelte sich zu einem außergewöhnlich vielseitigen Gelehrten. Seine Lehrtätigkeit führte ihn an verschiedene Orte, besonders eng blieb sein Wirken mit Köln verbunden. Dort gehörte auch der spätere Kirchenlehrer Thomas von Aquin zu seinen Schülern.

1260 ernannte Papst Alexander IV. Albert zum Bischof von Regensburg. Das Amt gab er bereits 1262 wieder auf und kehrte anschließend zu seinen wissenschaftlichen und kirchlichen Aufgaben zurück. Albert starb am 15. November 1280 in Köln. 1931 wurde er heiliggesprochen und zum Kirchenlehrer erhoben.

Warum wird Albertus Magnus „der Große“ genannt?

Der Beiname Magnus – „der Große“ verweist auf die außergewöhnliche Bedeutung und Breite seines Wissens. Albert setzte sich nicht nur mit theologischen und philosophischen Fragen auseinander, sondern beschäftigte sich ebenso mit der natürlichen Welt. Zu seinen Interessengebieten gehörten unter anderem Pflanzen, Tiere und Mineralien.

Charakteristisch für sein Denken war der Versuch, Glauben, Vernunft und die Beobachtung der Natur miteinander zu verbinden. Diese ungewöhnliche Vielseitigkeit machte Albert zu einer der herausragenden Gelehrtenpersönlichkeiten des Mittelalters und brachte ihm den Ehrennamen Doctor universalis ein.

Albertus Magnus und Thomas von Aquin

Zu den bekanntesten Schülern Alberts gehörte Thomas von Aquin. Albert erkannte dessen außergewöhnliche Begabung und förderte ihn während seiner Ausbildung. Beide gehören heute zu den bedeutendsten Denkern der mittelalterlichen Theologie und Philosophie.

Die Verbindung zu Thomas von Aquin ist ein wichtiger Teil von Alberts Wirkungsgeschichte. Seine Bedeutung reicht deshalb weit über sein kurzes Bischofsamt hinaus und liegt vor allem in seiner Tätigkeit als Ordensmann, Lehrer, Forscher und Kirchengelehrter.

Wie wird der heilige Albert dargestellt?

Der hl. Albertus Magnus kann sowohl als Dominikaner und Gelehrter als auch als Bischof dargestellt werden. Zu seinen Attributen gehören daher je nach Darstellung Dominikanerhabit, Buch, Schreibfeder, Mitra oder Bischofsstab.

Das Buch verweist besonders auf seine umfangreiche Lehr- und Forschungstätigkeit. Mitra und Bischofsstab erinnern dagegen an seine Zeit als Bischof von Regensburg.

Wofür ist der heilige Albert Schutzpatron?

Albertus Magnus gilt besonders als Patron der Naturwissenschaftler und Wissenschaftler. Darüber hinaus gehört er zu den Patronen des Bistums Regensburg. Seine Verbindung von wissenschaftlicher Erkenntnis und christlichem Glauben prägt diese Patronate bis heute.

Gerade für Menschen aus Wissenschaft, Forschung und Lehre besitzt Albert daher eine besondere Bedeutung als Namens- und Schutzheiliger.

Was bedeutet der Name Albert?

Der Name Albert ist althochdeutschen Ursprungs und bedeutet sinngemäß „durch Adel glänzend“. Er ist mit dem Namen Adalbert verwandt. Die lateinische Namensform Albertus begegnet beim hl. Albert besonders häufig durch seinen bekannten Namen Albertus Magnus.

Wann ist der Namenstag des heiligen Albert?

Der Gedenk- und Namenstag des hl. Albertus Magnus ist der 15. November, sein Todestag im Jahr 1280. Im deutschen Regionalkalender wird er an diesem Datum gefeiert; im Bistum Augsburg ist der 15. November sogar ein gebotener Gedenktag.

Der heilige Albert als Holzfigur

Eine Holzfigur des heiligen Albert erinnert an einen der vielseitigsten Gelehrten des Mittelalters. Je nach Schnitzmotiv zeigen Buch und Dominikanerhabit den Lehrer und Ordensmann, während Mitra und Bischofsstab auf sein Amt als Bischof von Regensburg verweisen.

Eine Figur des hl. Albert eignet sich als persönliche Namensfigur zum Namenstag am 15. November, zur Taufe oder Firmung. Durch sein Patronat besitzt sie außerdem einen besonderen Bezug zu Naturwissenschaftlern, Wissenschaftlern, Forschenden und Lehrenden.

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