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Hl. Berthold - Erster Abt von Garsten

Hl. Berthold - Erster Abt von Garsten

Hl. Berthold

Was vorhanden war, sollte auch Menschen in Not zugutekommen. Die Überlieferung zeichnet Berthold von Garsten als Abt mit besonderer Fürsorge für Bedürftige – eine Haltung, an die bis heute zwei Fische erinnern.

Teilen, obwohl die Vorräte begrenzt sind: So erinnert die Überlieferung an Bertholds Fürsorge für Bedürftige. Zwei Fische wurden zum Zeichen dieser Haltung.

Wissenswertes zum Motiv

Hl. Berthold

Bertholds Erinnerung lebt nicht durch große Schriften weiter, sondern durch Geschichten gelebter Fürsorge. Als erster Abt von Garsten leitete er seine Gemeinschaft und kümmerte sich der Überlieferung nach besonders um Menschen in Not. Zwei Fische wurden zum sichtbaren Zeichen dieser Seite seines Lebens.

Gedenktag

27.07.

Schutzpatron

Garsten • Bedürftige • Gastfreundschaft

Attribute

Zwei Fische • Abtsstab • Ordensgewand • Buch

Bedeutung

Berthold von Garsten steht für eine Form des klösterlichen Lebens, bei der geistliche Leitung und konkrete Hilfe für andere zusammengehören. Die Überlieferung erinnert ihn besonders als Abt, der Bedürftige nicht abwies und vorhandene Mittel bereitwillig mit ihnen teilte.

Passender Anlass

Eine Figur des hl. Berthold von Garsten eignet sich als persönliche Namensfigur für Berthold, besonders zum Namenstag am 27. Juli, zur Taufe oder Firmung. Einen zusätzlichen persönlichen Bezug besitzt sie für Menschen aus Garsten, Steyr und Oberösterreich, für Angehörige benediktinischer Gemeinschaften sowie als religiöses Geschenk, wenn Hilfsbereitschaft, Gastfreundschaft und Nächstenliebe im Mittelpunkt stehen.

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Hl. Berthold von Garsten mit 2 Fischen
Hl. Berthold von Garsten mit 2 Fischen Angebotab €150,00

Geschichte und Bedeutung

Hl. Berthold

Der heilige Berthold von Garsten – Abt und Helfer der Bedürftigen

Der hl. Berthold von Garsten war Benediktiner und erster Abt des Klosters Garsten im heutigen Oberösterreich. Unter seiner Leitung entwickelte sich Garsten im 12. Jahrhundert zu einem bedeutenden geistlichen Zentrum. Berthold wurde besonders für seine Frömmigkeit, seine Leitung der Klostergemeinschaft und seine Fürsorge für arme und hilfsbedürftige Menschen verehrt. Die zwei Fische, mit denen er dargestellt werden kann, erinnern an eine überlieferte Speisungslegende. Sein Gedenktag ist der 27. Juli.

Vom Benediktinermönch zum ersten Abt von Garsten

Berthold wurde vermutlich um 1060 geboren. Bevor er nach Garsten kam, gehörte er dem Benediktinerkloster St. Blasien im Schwarzwald an. Seine Lebenszeit fiel in eine Phase weitreichender Klosterreformen, in der zahlreiche Gemeinschaften eine konsequentere Orientierung an der Regel des hl. Benedikt anstrebten.

In Garsten bei Steyr übernahm Berthold die Leitung der dortigen Gemeinschaft und wurde zum ersten Abt des selbstständigen Benediktinerklosters. Über Jahrzehnte prägte er dessen geistliche Entwicklung und wurde bereits nach seinem Tod besonders in Oberösterreich verehrt.

Gastfreundschaft und Hilfe für Menschen in Not

Ein wichtiger Bestandteil der Überlieferung über Berthold ist seine Fürsorge für Arme und Bedürftige. Klösterliche Gastfreundschaft und Unterstützung von Menschen in Not gehörten zum benediktinischen Leben, bei Berthold wurden diese Aufgaben jedoch besonders mit seiner Person verbunden.

Legenden schildern ihn als Abt, der vorhandene Lebensmittel bereitwillig weitergab und darauf vertraute, dass für seine Gemeinschaft dennoch genügend vorhanden sein würde. Diese Erzählungen machten tätige Nächstenliebe zu einem zentralen Motiv seiner späteren Verehrung.

Zwei Fische als besonderes Erkennungszeichen

Die zwei Fische eurer Berthold-Figur beziehen sich auf die Überlieferungen über seine Sorge für Bedürftige und die wundersame Vermehrung beziehungsweise ausreichende Versorgung mit Speisen. Sie machen eine ansonsten klassische Darstellung als Benediktinerabt deutlich leichter identifizierbar.

Neben den Fischen kann Berthold mit Abtsstab, Ordensgewand oder Buch erscheinen. Während diese Zeichen sein Amt und sein klösterliches Leben darstellen, verweisen die Fische unmittelbar auf die mit seiner Hilfsbereitschaft verbundenen Legenden.

Garsten als Mittelpunkt seiner Verehrung

Berthold starb am 27. Juli 1142. Sein Grab in Garsten wurde zu einem Ort regionaler Verehrung. Über Jahrhunderte blieb sein Andenken eng mit dem ehemaligen Benediktinerkloster und der Umgebung von Steyr in Oberösterreich verbunden.

Seine Verehrung wurde 1970 kirchlich bestätigt. Damit gehört Berthold zu jenen mittelalterlichen Heiligengestalten, deren Bedeutung besonders aus einer über Jahrhunderte gewachsenen regionalen Verehrung hervorgegangen ist.

Benediktinische Tradition und bleibende Erinnerung

Bertholds Lebensgeschichte steht in der Tradition des benediktinischen Mönchtums. Gemeinschaft, Gebet, geregeltes Klosterleben und die Aufnahme und Versorgung von Gästen gehörten zu diesem Umfeld. Bei Berthold trat besonders die Verbindung zwischen geistlicher Leitung und praktischer Fürsorge hervor.

Seine Bedeutung liegt daher weniger in theologischen Schriften oder großen Missionsreisen. In Erinnerung blieb vielmehr ein Abt, dessen Leitung der Gemeinschaft mit Gastfreundschaft und Hilfe für Bedürftige verbunden wurde.

Name und Gedenktag des heiligen Berthold

Der Name Berthold ist germanischen Ursprungs. Er verbindet Namenselemente, die mit „glänzend“ oder „berühmt“ und „walten/herrschen“ in Verbindung gebracht werden.

Der Gedenk- und Namenstag des hl. Berthold von Garsten ist der 27. Juli, sein Todestag im Jahr 1142. Besonders in Oberösterreich besitzt die Erinnerung an den ersten Abt von Garsten bis heute regionale Bedeutung.

Der heilige Berthold von Garsten als Holzfigur

Eine Holzfigur des heiligen Berthold von Garsten mit zwei Fischen verbindet seine Darstellung als Benediktinerabt mit einem besonders charakteristischen Attribut. Die Fische erinnern an die Überlieferungen über seine Hilfsbereitschaft und die Versorgung bedürftiger Menschen.

Als Namensfigur eignet sich der hl. Berthold besonders für Menschen mit dem Namen Berthold, beispielsweise zum Namenstag am 27. Juli, zur Taufe oder Firmung. Durch seine Lebensgeschichte besitzt die Figur außerdem einen besonderen Bezug zu Nächstenliebe, Gastfreundschaft, klösterlichem Leben und Oberösterreich.

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