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Hl. Blasius - Einer der 14 Nothelfer

Hl. Blasius - Einer der 14 Nothelfer

Hl. Blasius

Seine Verehrung ist bis heute Teil gelebter Tradition: Zwei gekreuzte Kerzen begleiten den Blasiussegen und erinnern an den Bischof, der der Legende nach ein Kind vor dem Ersticken bewahrte.

Zwei gekreuzte Kerzen machen Blasius bis heute sichtbar. Sie gehören zu einem Segen, dessen Ursprung mit einer jahrhundertealten Rettungslegende verbunden ist.

Wissenswertes zum Motiv

Hl. Blasius

Ein Brauch hält die Erinnerung an Blasius bis heute lebendig. Wenn zwei gekreuzte Kerzen zum Blasiussegen vor den Hals gehalten werden, führt die Tradition zurück zu einem frühchristlichen Bischof und zu der Legende eines Kindes, das vor dem Ersticken bewahrt wurde.

Gedenktag

03.02.

Schutzpatron

Halskranke • Ärzte • Tiere • Blasmusiker

Attribute

Buch • zwei Kerzen • Mitra • Bischofsstab • Wollkamm • Märtyrerpalme

Bedeutung

Blasius verbindet die Erinnerung an einen frühchristlichen Märtyrer mit einem religiösen Brauch, der bis in die Gegenwart lebendig geblieben ist. Die gekreuzten Kerzen machen diese Verbindung unmittelbar sichtbar. Seine Verehrung steht besonders für die Bitte um Schutz und Beistand bei Krankheiten des Halses.

Passender Anlass

Eine Figur des hl. Blasius eignet sich als persönliche Namensfigur für Blasius, zum Namenstag am 3. Februar, zur Taufe oder Firmung. Besonders passend ist sie außerdem für Menschen mit Bezug zu Medizin und Heilkunde, für Personen mit einer besonderen Verbindung zum Blasiussegen sowie als religiöses Geschenk im Umfeld der traditionellen Nothelferverehrung.

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Hl. Blasius mit Buch und Kerzen
Hl. Blasius mit Buch und Kerzen Angebotab €66,00

Geschichte und Bedeutung

Hl. Blasius

Der heilige Blasius – Bischof, Märtyrer und Helfer bei Halsleiden

Der hl. Blasius von Sebaste zählt zu den bekanntesten frühchristlichen Märtyrern und gehört zu den Vierzehn Nothelfern. Der Überlieferung nach wirkte er als Bischof von Sebaste im heutigen Armenien beziehungsweise in der heutigen Türkei und erlitt während der Christenverfolgungen im frühen 4. Jahrhundert das Martyrium. Besonders bekannt wurde die Erzählung von einem Jungen, den Blasius vor dem Ersticken an einer Fischgräte bewahrt haben soll. Bis heute erinnert der Blasiussegen mit zwei gekreuzten Kerzen an seine Verehrung als Fürsprecher bei Halskrankheiten. Sein Gedenk- und Namenstag ist der 3. Februar.

Zwischen Geschichte und frühchristlicher Überlieferung

Über das historische Leben des hl. Blasius sind nur wenige gesicherte Einzelheiten bekannt. Der Tradition zufolge war er zunächst Arzt und später Bischof von Sebaste. Während einer Christenverfolgung soll er sich zeitweise in eine Höhle zurückgezogen haben, bevor er entdeckt, gefangen genommen und schließlich getötet wurde.

Die zahlreichen Erzählungen über sein Leben entstanden und verbreiteten sich über Jahrhunderte. Aus ihnen entwickelte sich eine außergewöhnlich starke Verehrung, die Blasius sowohl in der östlichen als auch in der westlichen Kirche bekannt machte.

Die Fischgräte und der Ursprung seiner besonderen Verehrung

Eine der bekanntesten Blasiuslegenden erzählt von einer Mutter, deren Sohn eine Fischgräte verschluckt hatte und zu ersticken drohte. Blasius soll für das Kind gebetet und es dadurch gerettet haben. Diese Überlieferung begründete seine besondere Anrufung bei Beschwerden und Erkrankungen des Halses.

Aus dieser Tradition entwickelte sich der bis heute bekannte Blasiussegen. Er wird gewöhnlich rund um seinen Gedenktag gespendet und verbindet die Erinnerung an den Heiligen mit der Bitte um Schutz vor Halskrankheiten und anderem Übel.

Zwei Kerzen als unverwechselbares Zeichen

Bei der traditionellen Spendung des Blasiussegens werden zwei gekreuzte Kerzen vor den Hals des Gläubigen gehalten. Dadurch wurden Kerzen zu einem besonders charakteristischen Merkmal in Darstellungen des Heiligen.

Das Buch eurer Figur verweist dagegen auf Blasius als Bischof und Verkünder des christlichen Glaubens. Weitere mögliche Attribute sind Mitra, Bischofsstab, Märtyrerpalme oder Wollkamm. Der Wollkamm erinnert an eine Überlieferung über sein Martyrium und gehört zu seinen historischen Erkennungszeichen.

Einer der Vierzehn Nothelfer

Im Mittelalter wurde Blasius in die Gruppe der Vierzehn Nothelfer aufgenommen. Diese Heiligen wurden bei unterschiedlichen Krankheiten, Gefahren und persönlichen Notsituationen um Fürsprache angerufen. Blasius erhielt dabei insbesondere eine Verbindung zu Halsleiden.

Seine Verehrung verbreitete sich im deutschsprachigen Raum besonders stark. Kirchen, Kapellen und Altäre tragen seinen Namen, und der Blasiussegen gehört bis heute zu den bekanntesten religiösen Bräuchen rund um einen Heiligengedenktag.

Bischofsstab, Buch und Kerzen in der Darstellung

Blasius kann als Bischof mit Mitra und Bischofsstab dargestellt werden. Das Buch unterstreicht seine kirchliche Stellung und die Verkündigung des Glaubens. Besonders eindeutig wird die Darstellung jedoch durch die Kerzen, da sie unmittelbar an den Blasiussegen erinnern.

Ein weiteres historisch verbreitetes Attribut ist der Wollkamm beziehungsweise die Wollkratze. Der Legende zufolge wurde Blasius vor seinem Tod mit eisernen Wollkämmen gefoltert. Die unterschiedlichen Attribute verbinden damit sein Bischofsamt, sein Martyrium und seine spätere Verehrung.

Namenstag und Bedeutung des Namens Blasius

Der Name Blasius geht auf das lateinische Blasius beziehungsweise das griechische Blasios zurück. Seine genaue ursprüngliche Namensbedeutung ist nicht zweifelsfrei geklärt.

Der Gedenk- und Namenstag des hl. Blasius ist der 3. Februar. Besonders an diesem Tag beziehungsweise in zeitlicher Nähe wird in vielen katholischen Gemeinden der traditionelle Blasiussegen gespendet.

Der heilige Blasius als Holzfigur

Eine Holzfigur des heiligen Blasius mit Buch und Kerzen verbindet zwei zentrale Seiten seiner Verehrung. Das Buch verweist auf sein Wirken als Bischof, während die Kerzen unmittelbar an den Blasiussegen und seine Anrufung bei Halsleiden erinnern.

Die Figur eignet sich als persönliche Namensfigur für Blasius, zum Namenstag am 3. Februar sowie als religiöses Geschenk. Durch seine Zugehörigkeit zu den Vierzehn Nothelfern besitzt Blasius darüber hinaus einen festen Platz in der traditionellen Heiligenverehrung.

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