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Hl. Daniel - Patron der Bergleute

Hl. Daniel - Patron der Bergleute

Hl. Daniel

Nicht der Lohn, sondern der kranke Mensch sollte im Mittelpunkt stehen. Damian und sein Bruder Kosmas behandelten der Überlieferung nach kostenlos – und wurden dadurch zu den großen Schutzheiligen der Heilberufe.

Daniel lebte am Hof mächtiger Könige, ohne seine Überzeugung aufzugeben. Seine Rettung aus der Löwengrube wurde zum bekanntesten Bild seiner Glaubenstreue.

Wissenswertes zum Motiv

Hl. Daniel

Daniel lebt am Hof mächtiger Könige – und bleibt dennoch seiner eigenen Überzeugung treu. Traumdeutungen, die geheimnisvolle Schrift an der Wand und vor allem die Löwengrube machten ihn zu einer der bekanntesten Gestalten des Alten Testaments.

Gedenktag

21.07.

Schutzpatron

Bergleute • Bergbau

Attribute

Steinblock • Bergmannswerkzeug • Löwe • Gestein

Bedeutung

Daniel steht für die Fähigkeit, auch unter starkem äußeren Druck an einer Überzeugung festzuhalten. Am babylonischen Königshof passt er sich seiner Umgebung in vielen Bereichen an, gibt seinen Glauben jedoch nicht auf.

Passender Anlass

Eine Figur des hl. Daniel eignet sich besonders als persönliche Namensfigur für Daniel, etwa zum Namenstag am 21. Juli, zur Taufe oder Firmung. Durch sein Patronat ist sie außerdem ein besonders passendes religiöses Geschenk für Bergleute und Menschen mit beruflichem Bezug zum Bergbau. Die Darstellung mit Stein und Werkzeug macht diesen Bezug unmittelbar sichtbar.

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Hl. Daniel
Hl. Daniel Angebotab €141,00

Geschichte und Bedeutung

Hl. Daniel

Der heilige Daniel – Prophet zwischen Königshof und Löwengrube

Der hl. Daniel gehört zu den großen prophetischen Gestalten des Alten Testaments. Das Buch Daniel erzählt von einem jungen Judäer, der nach Babylon verschleppt wird und dort am Königshof lebt. Durch seine Weisheit und seine Fähigkeit, Träume zu deuten, gewinnt Daniel Einfluss – zugleich hält er an seinem Glauben fest. Besonders bekannt ist die Erzählung von der Löwengrube, aus der Daniel unversehrt gerettet wird. In der katholischen Tradition wird er als Patron der Bergleute verehrt. Sein Gedenk- und Namenstag ist der 21. Juli.

Ein junger Mann am Hof von Babylon

Das Danielbuch erzählt, dass Daniel gemeinsam mit anderen jungen Judäern nach Babylon gebracht wurde. Dort sollte er für den Dienst am königlichen Hof ausgebildet werden. Trotz der fremden Umgebung hielt Daniel an den religiösen Überzeugungen seines Volkes fest.

Besonders hervorgehoben wird seine außergewöhnliche Weisheit. Daniel konnte Träume und rätselhafte Zeichen deuten und gewann dadurch eine besondere Stellung am Hof. Das Danielbuch zeichnet ihn damit als Menschen, der mitten in einer fremden Machtordnung seiner eigenen Überzeugung treu bleibt.

Träume, Zeichen und die berühmte Schrift an der Wand

Zu den bekanntesten Danielerzählungen gehört die Deutung von Nebukadnezzars Traum. Daniel erklärt dem König ein rätselhaftes Traumbild und führt seine Erkenntnis auf Gott zurück.

Später deutet Daniel beim Gastmahl Belsazars die geheimnisvolle Schrift „Mene, mene, tekel …“ an der Wand als Ankündigung des bevorstehenden Endes der königlichen Herrschaft. Aus dieser Episode entwickelte sich das bis heute gebräuchliche Wort „Menetekel“ für ein unheilvolles Warnzeichen.

Die Löwengrube als bekannteste Danielgeschichte

Die berühmteste Szene seines Lebens ist Daniel in der Löwengrube. Unter König Darius wurde das Gebet zu anderen Mächten als dem König verboten. Daniel setzte seine Gebetspraxis dennoch fort und wurde deshalb in eine Grube mit Löwen geworfen. Nach der biblischen Erzählung blieb er unversehrt.

Diese Geschichte machte den Löwen zu einem der bekanntesten Daniel-Attribute. Sie steht zugleich für eine zentrale Seite seiner biblischen Gestalt: Daniel passt seine Überzeugung nicht einfach dem politischen Druck seiner Umgebung an.

Stein, Werkzeug und das Patronat der Bergleute

Neben dem Löwen wird Daniel in eurem Schnitzmotiv mit Stein und Werkzeugen dargestellt. Das Bistum Augsburg nennt ausdrücklich Löwen, Bergmannswerkzeuge und Gestein als seine Darstellungsattribute und führt Daniel als Patron der Bergleute.

Auch die im Südtiroler Schnitzfiguren-Sortiment verbreitete Daniel-Figur zeigt ihn an einem Steinblock mit Werkzeugen. Damit lässt sich eure konkrete Holzfigur eindeutig mit seiner traditionellen Bergbauverehrung verbinden.

Visionen und Hoffnung in schwieriger Zeit

Die zweite Hälfte des Danielbuches enthält zahlreiche Visionen über Reiche, Macht und das Ende der Geschichte. Besonders bekannt ist die Vision von einem, der „wie ein Menschensohn“ erscheint. Das Danielbuch gehört deshalb zu den wichtigsten apokalyptischen Schriften des Alten Testaments.

Diese Texte machten Daniel weit über die bekannten Erzählungen von Löwengrube und Traumdeutung hinaus bedeutsam. Seine Gestalt verbindet Weisheit, Glaubenstreue und Hoffnung darauf, dass politische Macht nicht das letzte Wort behält.

Name und Namenstag des heiligen Daniel

Der Name Daniel stammt aus dem Hebräischen und bedeutet „Gott ist mein Richter“ beziehungsweise „Mein Richter ist Gott“. Diese Bedeutung nennt auch das Bistum Augsburg ausdrücklich.

Der katholische Gedenk- und Namenstag des Propheten Daniel ist der 21. Juli. Für eure konkrete Daniel-Collection würde ich deshalb weiterhin dieses Datum verwenden.

Der heilige Daniel als Holzfigur

Eine Holzfigur des heiligen Daniel kann ihn mit Löwen oder – wie bei eurem Motiv – mit Steinblock und Bergmannswerkzeugen zeigen. Diese Attribute erinnern an seine biblische Geschichte beziehungsweise an seine traditionelle Verehrung als Patron der Bergleute.

Die Figur eignet sich besonders als Namensfigur für Daniel, beispielsweise zum Namenstag am 21. Juli, zur Taufe oder Firmung. Durch sein Patronat besitzt sie außerdem einen besonderen Bezug zu Bergleuten, Bergbau und Menschen mit beruflicher Verbindung zu Gestein und Bergwerken.

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