Zum Inhalt springen

Warenkorb

Dein Warenkorb ist leer

Weiter einkaufen

Hl. Erasmus - Einer der Vierzehn Nothelfer

Hl. Erasmus - Einer der Vierzehn Nothelfer

Hl. Erasmus

Ein ungewöhnliches Attribut erzählt von einer jahrhundertealten Schutztradition: Die Gedärmewinde erinnert an das überlieferte Martyrium des hl. Erasmus, der als einer der Vierzehn Nothelfer bei Krankheit und Gefahr angerufen wird.

Seine Gedärmewinde ist unverwechselbar. Erasmus wurde als Märtyrer verehrt und über Jahrhunderte bei körperlichen Leiden und in großer Gefahr um Hilfe angerufen.

Wissenswertes zum Motiv

Hl. Erasmus

Eine Winde macht Erasmus unter den Heiligen unverwechselbar. Das ungewöhnliche Attribut entstand aus der mittelalterlichen Erzählung seines Martyriums und wurde zugleich zum Ausgangspunkt seiner Verehrung als Helfer bei Bauch- und Unterleibsbeschwerden. Als einer der Vierzehn Nothelfer gehört Erasmus zu den traditionsreichsten Schutzheiligen des Mittelalters.

Gedenktag

02.06.

Schutzpatron

Seeleute • Schiffer • Bauch- und Unterleibskranke

Attribute

Gedärmewinde • Mitra • Bischofsstab

Bedeutung

Erasmus steht für Beistand in körperlicher Not und in Situationen, die Menschen an ihre Belastungsgrenzen führen. Als einer der Vierzehn Nothelfer wurde er über Jahrhunderte besonders dann angerufen, wenn Krankheit und Gefahr unmittelbar erfahrbar wurden.

Passender Anlass

Eine Figur des hl. Erasmus eignet sich als persönliche Namensfigur für Erasmus und als religiöses Geschenk zum Namenstag am 2. Juni. Durch seine traditionelle Schutzfunktion besitzt sie außerdem einen besonderen Bezug zu Seeleuten, Schiffern und Menschen mit Berufen auf dem Wasser. Auch als Darstellung eines der Vierzehn Nothelfer ist Erasmus für Sammler und religiös geprägte Haushalte von besonderer Bedeutung.

Sortieren nach

1 Produkt

Hl. Erasmus mit Gedärmewinde
Hl. Erasmus mit Gedärmewinde Angebotab €150,00

Geschichte und Bedeutung

Hl. Erasmus

Der heilige Erasmus – Bischof, Märtyrer und einer der Vierzehn Nothelfer

Der hl. Erasmus von Formia gehört zu den bekanntesten frühchristlichen Märtyrern und zu den Vierzehn Nothelfern. Nach der Überlieferung war er Bischof und erlitt während der Christenverfolgungen der Spätantike schwere Misshandlungen. Historisch lassen sich nur wenige Einzelheiten seines Lebens sicher rekonstruieren; seine Verehrung ist jedoch bereits früh bezeugt und verbreitete sich im Mittelalter weit über Italien hinaus. Besonders bekannt wurde Erasmus als Helfer bei Bauch- und Unterleibsbeschwerden sowie als Schutzheiliger der Seeleute. Sein Gedenktag ist der 2. Juni.

Von Formia aus verbreitete sich seine Verehrung

Die Tradition verbindet Erasmus besonders mit Formia in Süditalien, wo sich auch sein ursprüngliches Grab befunden haben soll. Nachdem Formia im 9. Jahrhundert zerstört worden war, wurden seine Reliquien nach Gaeta übertragen. Dort wurde Erasmus zum Patron der Stadt und der Kathedrale.

Seine Verehrung erreichte im Mittelalter weite Teile Europas. Als einer der Vierzehn Nothelfer gehörte er zu jener Gruppe von Heiligen, die Menschen in Krankheit, Gefahr und existenzieller Not besonders häufig anriefen.

Die Gedärmewinde als unverwechselbares Attribut

Kaum ein Heiligenattribut ist so auffällig wie die Gedärmewinde des hl. Erasmus. Nach einer späteren Märtyrerlegende sollen seine Gedärme während der Folter mit einer Winde aus dem Körper gezogen worden sein. Historisch ist diese Todesart nicht gesichert; sie wurde jedoch zu einem zentralen Motiv seiner Darstellung.

Die Winde macht Erasmus in der christlichen Kunst unmittelbar erkennbar. Häufig erscheint er zugleich im Bischofsgewand mit Mitra und Bischofsstab, wodurch seine überlieferte Stellung als Bischof sichtbar wird.

Schutz bei Bauchleiden und inneren Beschwerden

Aus der Darstellung seines Martyriums entwickelte sich die besondere Anrufung des hl. Erasmus bei Bauchschmerzen, Koliken, Magen- und Darmbeschwerden. Im mittelalterlichen Verständnis entstand damit eine direkte Verbindung zwischen dem erlittenen Martyrium und der Schutzfunktion des Heiligen.

Auch Frauen riefen Erasmus traditionell bei Geburtswehen und Unterleibsbeschwerden an. Seine Stellung unter den Vierzehn Nothelfern machte ihn dadurch zu einem wichtigen Fürsprecher in Zeiten körperlicher Krankheit und Not.

Vom Bischof zum Schutzheiligen der Seeleute

Erasmus besitzt außerdem eine lange Tradition als Patron der Seeleute und Schiffer. Mit ihm wird das sogenannte Elmsfeuer beziehungsweise St.-Elms-Feuer verbunden – eine elektrische Leuchterscheinung, die bei Gewittern an Schiffsmasten auftreten kann. Seeleute deuteten das Licht früher als Zeichen des Schutzes und der Gegenwart ihres Patrons.

Der Name „St. Elmo“ geht dabei auf eine Namensform des Erasmus zurück. So reicht seine Verehrung weit über die klassische Nothelfertradition hinaus und verbindet den frühchristlichen Bischof bis heute mit Seefahrt und Schutz in gefährlichen Situationen.

Einer der Vierzehn Nothelfer

Im Spätmittelalter wurde Erasmus fest in die Gruppe der Vierzehn Nothelfer aufgenommen. Zu ihnen zählen unter anderem auch Blasius, Christophorus, Ägidius und Georg. Jeder dieser Heiligen wurde mit bestimmten Nöten und Gefahren verbunden.

Erasmus nimmt innerhalb dieser Gruppe durch seine Gedärmewinde eine besonders leicht erkennbare Stellung ein. Seine Verehrung verbindet das Bild des Märtyrers mit der Hoffnung auf Hilfe bei körperlichen Beschwerden und in bedrohlichen Situationen.

Gedenktag und bleibende Verehrung

Der Gedenk- und Namenstag des hl. Erasmus ist der 2. Juni. Besonders in Italien, aber auch im deutschsprachigen Raum, erinnern Kirchen, Altäre, Kunstwerke und Heiligenfiguren an seine lange Verehrung.

Eine Holzfigur des heiligen Erasmus mit Gedärmewinde greift seine traditionelle Ikonografie unmittelbar auf. Winde, Bischofsgewand, Mitra und Bischofsstab machen den Heiligen eindeutig erkennbar und erinnern zugleich an sein Martyrium, sein Bischofsamt und seine Bedeutung als Nothelfer.

Häufige Fragen

Fragen zu Heiligenfiguren aus Holz

Hier finden Sie Antworten auf häufige Fragen rund um Heiligenfiguren aus Holz – von der Wahl des passenden Heiligen über Größe und Ausführung bis hin zu Bedeutung, Herkunft und Aufstellung.

Familienbetrieb mit langjähriger Erfahrung

Persönlich für Sie da

Persönliche Beratung zur passenden Heiligenfigur

Sie sind unsicher, welche Größe, Ausführung oder Darstellung zu Ihrem Anlass und Aufstellort passt? Wir beraten Sie persönlich, ehrlich und unverbindlich.

Passende Größe finden

Abgestimmt auf Aufstellort und Raumwirkung

Ausführungen vergleichen

Natur, gebeizt, bemalt oder vergoldet

Geschenk passend auswählen

Für Namenstag, Ehrung oder besonderen Anlass

Persönliche Fachberatung

Fundierte Auskunft zu Figuren und Verfügbarkeit

Direkt Kontakt aufnehmen

Wir melden uns schnellstmöglich persönlich bei Ihnen zurück.