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Hl. Hedwig - Schutzpatronin Schlesiens

Hl. Hedwig - Schutzpatronin Schlesiens

Hl. Hedwig

Von Andechs nach Schlesien: Die heilige Hedwig widmete ihr Leben der Hilfe für Arme und Kranke. Unsere geschnitzten Darstellungen erinnern an eine Herzogin, deren Nächstenliebe bis heute nachwirkt.

Hl. Hedwig – Herzogin, Wohltäterin und Schutzpatronin Schlesiens. Südtiroler Schnitzkunst in verschiedenen Ausführungen.

Wissenswertes zum Motiv

Hl. Hedwig

Als Herzogin von Schlesien nutzte die heilige Hedwig ihre Stellung, um Armen und Kranken zu helfen und kirchliche Einrichtungen zu fördern. Ihre außergewöhnliche Lebensgeschichte macht sie bis heute zu einem Sinnbild für Nächstenliebe und soziale Verantwortung. Unsere Hedwigfiguren werden in traditioneller Südtiroler Schnitzkunst gefertigt und sind in verschiedenen Größen und Ausführungen erhältlich.

Gedenktag

16.10.

Schutzpatron

Schlesien, Heimatvertriebene, Brautleute; Fürsprecherin für Menschen in Not.

Attribute

Kirchenmodell, Krone bzw. Herzogshut, Marienfigur, Schuhe; fürstliches Gewand.

Bedeutung

Hedwig verkörpert eine bemerkenswerte Verbindung aus gesellschaftlicher Verantwortung und persönlicher Bescheidenheit. Obwohl sie einer der mächtigsten Familien ihrer Zeit angehörte, stellte sie ihre Möglichkeiten in den Dienst anderer. Dadurch wurde sie zu einem bleibenden Vorbild für Barmherzigkeit, Hilfsbereitschaft und verantwortungsbewusstes Handeln.

Passender Anlass

Eine Holzfigur der heiligen Hedwig eignet sich zum Namenstag, für Menschen mit schlesischen oder polnischen Wurzeln sowie als Geschenk für sozial und karitativ Engagierte.

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Hl. Hedwig
Hl. Hedwig Angebotab €141,00

Geschichte und Bedeutung

Hl. Hedwig

Die heilige Hedwig – Schutzpatronin Schlesiens und Helferin der Bedürftigen

Die heilige Hedwig von Schlesien gehört zu den bedeutenden Frauengestalten des europäischen Mittelalters. Als Herzogin führte sie ein Leben zwischen höfischer Verantwortung und außergewöhnlicher persönlicher Bescheidenheit. Einen großen Teil ihrer Möglichkeiten setzte sie dafür ein, Armen, Kranken und Menschen in Not zu helfen. Zugleich förderte sie Klöster, Hospitäler und kirchliche Einrichtungen. Ihre Verehrung verbindet bis heute insbesondere Schlesien, Polen und Deutschland.

Hedwig wurde 1174 auf Schloss Andechs in Bayern geboren. Sie entstammte dem bedeutenden Adelsgeschlecht der Andechs-Meranier und heiratete bereits in jungen Jahren Heinrich I., den späteren Herzog von Schlesien. Gemeinsam hatten sie mehrere Kinder. Trotz ihrer privilegierten Stellung führte Hedwig ein zunehmend schlichtes und vom christlichen Glauben bestimmtes Leben. Sie kümmerte sich persönlich um Bedürftige und unterstützte zahlreiche soziale und kirchliche Projekte.

Eine besondere Bedeutung hatte für Hedwig das Zisterzienserinnenkloster Trebnitz, das sie gemeinsam mit ihrem Mann förderte. Nach dessen Tod zog sie sich zunehmend dorthin zurück, ohne selbst das Ordensgelübde abzulegen. Hedwig starb am 15. Oktober 1243 und wurde bereits 1267 heiliggesprochen. Ihr liturgischer Gedenktag wird am 16. Oktober begangen.

Die Bildsprache der heiligen Hedwig erzählt viel über ihr Leben. Häufig erscheint sie in fürstlicher Kleidung mit einer Krone oder einem Herzogshut. Besonders charakteristisch ist ein Kirchenmodell, das an ihre zahlreichen Stiftungen erinnert. Auch eine kleine Marienfigur kann ihr beigegeben sein. Eine weitere Besonderheit sind Schuhe, die sie teilweise in der Hand trägt: Der Überlieferung zufolge ging Hedwig aus Demut häufig barfuß.

Durch ihr Leben als Herzogin und Wohltäterin besitzt eine Hedwigfigur eine besondere Ausstrahlung. Sie eignet sich zum Namenstag ebenso wie als Geschenk für Menschen mit schlesischen oder polnischen Wurzeln. Auch in Kirchen, sozialen Einrichtungen, Kapellen oder im privaten Zuhause erinnert sie an Mitgefühl, Hilfsbereitschaft und die Verantwortung für andere.

Bei den in Südtirol gefertigten Holzfiguren kommen Hedwigs charakteristische Attribute besonders schön zur Geltung. Je nach Schnitzmodell sind unterschiedliche Größen und Oberflächen erhältlich. Naturbelassene und gebeizte Varianten rücken die Holzstruktur in den Vordergrund, während handbemalte oder mit Echtgold veredelte Ausführungen insbesondere Gewand, Krone und Kirchenmodell detailreich hervorheben.

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