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Hl. Hildegard - Kirchenlehrerin & Äbtissin

Hl. Hildegard - Kirchenlehrerin & Äbtissin

Hl. Hildegard

Äbtissin, Visionärin, Autorin und Komponistin: Hildegard von Bingen hinterließ ein außergewöhnliches Erbe. Heute zählt sie zu den wenigen Frauen, die den Titel Kirchenlehrerin tragen.

Glaube, Musik und Wissen prägten ihr außergewöhnliches Leben. Begegnen Sie der hl. Hildegard von Bingen in traditioneller Südtiroler Schnitzkunst.

Wissenswertes zum Motiv

Hl. Hildegard

Hildegard von Bingen war Äbtissin, Kirchenlehrerin, Autorin und Komponistin – eine außergewöhnliche Frau, deren Gedanken weit über das Mittelalter hinausreichen. Unsere geschnitzten Darstellungen der heiligen Hildegard verbinden ihre unverwechselbaren Attribute mit traditioneller Südtiroler Handwerkskunst.

Gedenktag

17.09.

Schutzpatron

Kirchenlehrerin • Äbtissin • verbunden mit Naturkunde, Musik und geistlicher Bildung

Attribute

Benediktinerhabit, Äbtissinnenstab, Buch, Schreibfeder; teilweise Schriftrolle oder Darstellung einer Vision.

Bedeutung

Hildegard verbindet wie kaum eine andere mittelalterliche Heilige Glauben, Wissen, Musik und die Betrachtung der Natur. Ihre Schriften vermitteln die Vorstellung einer von Gott geschaffenen Welt, in der Mensch und Schöpfung miteinander verbunden sind. Gleichzeitig steht ihr außergewöhnlicher Lebensweg für Bildung, geistige Eigenständigkeit und den Mut, die eigene Stimme auch gegenüber den Mächtigen ihrer Zeit einzusetzen.

Passender Anlass

Eine Holzfigur der heiligen Hildegard eignet sich zum Namenstag, für Ordensangehörige und kirchlich Engagierte sowie für Menschen mit Interesse an Musik, Kräutern, Naturkunde oder Theologie.

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Hl. Hildegard
Hl. Hildegard Angebotab €65,00

Geschichte und Bedeutung

Hl. Hildegard

Die heilige Hildegard – Kirchenlehrerin, Äbtissin und bedeutende Frau des Mittelalters

Die heilige Hildegard von Bingen zählt zu den außergewöhnlichsten Persönlichkeiten des Mittelalters. Sie war Benediktinerin und Äbtissin, verfasste theologische und naturkundliche Schriften, komponierte geistliche Musik und stand mit bedeutenden Persönlichkeiten ihrer Zeit in Verbindung. Ihre Gedanken über den Glauben, den Menschen und die Schöpfung werden bis heute gelesen und diskutiert. 2012 erhob Papst Benedikt XVI. Hildegard zur Kirchenlehrerin der katholischen Kirche.

Geboren wurde Hildegard 1098 vermutlich in Bermersheim vor der Höhe im heutigen Rheinland-Pfalz. Bereits als Kind kam sie in die religiöse Gemeinschaft auf dem Disibodenberg. Nach dem Tod ihrer Lehrerin Jutta von Sponheim übernahm Hildegard die Leitung der dortigen Frauengemeinschaft. Später gründete sie ein eigenes Kloster auf dem Rupertsberg bei Bingen und ein weiteres in Eibingen bei Rüdesheim.

Eine zentrale Rolle in Hildegards Leben spielten ihre religiösen Visionen. Nach eigener Aussage nahm sie diese bereits seit ihrer Kindheit wahr. Erst im Erwachsenenalter begann sie, ihre Erfahrungen schriftlich festzuhalten. Daraus entstanden bedeutende Werke wie „Scivias“, in denen sie ihre theologischen Vorstellungen von Gott, Mensch und Schöpfung entwickelte. Bemerkenswert für eine Frau ihrer Zeit war auch ihre öffentliche Tätigkeit: Hildegard unternahm Predigtreisen und korrespondierte mit Päpsten, Bischöfen, Äbten, weltlichen Herrschern und Kaiser Friedrich Barbarossa.

Auch ihre Beschäftigung mit der Natur trägt wesentlich zu ihrer heutigen Bekanntheit bei. Hildegard werden naturkundliche und medizinische Texte zugeschrieben, die Pflanzen, Tiere, Steine und deren damalige Verwendung behandeln. Die heute populäre Bezeichnung „Hildegard-Medizin“ entstand allerdings erst in der Neuzeit und sollte nicht einfach mit Hildegards ursprünglichen Schriften gleichgesetzt werden. Historisch betrachtet war ihr Verständnis von Gesundheit eingebettet in das mittelalterliche Weltbild und ihre Vorstellung von der Einheit von Mensch, Natur und Schöpfung.

In der sakralen Kunst begegnet Hildegard häufig im Gewand einer Benediktinerin oder Äbtissin. Buch und Schreibfeder erinnern an ihre umfangreiche schriftstellerische Tätigkeit. Ein Äbtissinnenstab verweist auf ihre Leitung der Klostergemeinschaft. Manche Darstellungen greifen zudem ihre Visionen auf und zeigen sie beim Schreiben oder beim Empfang göttlicher Eingebungen.

Eine Figur der heiligen Hildegard spricht deshalb ganz unterschiedliche Menschen an. Sie eignet sich zum Namenstag ebenso wie als religiöses Geschenk für Menschen, die sich für Theologie, Musik, Naturkunde oder klösterliche Spiritualität interessieren. Auch in Klöstern, Bildungseinrichtungen, Apotheken, Kräutergärten oder am persönlichen Andachtsplatz kann ihre Darstellung eine besondere Bedeutung erhalten.

Bei einer geschnitzten Hildegard aus Südtirol treffen ihre charakteristischen Attribute auf traditionelle Holzbildhauerkunst. Naturbelassene und gebeizte Varianten lassen Schnitzspuren und Holzmaserung besonders wirken; bei handbemalten oder mit Echtgold veredelten Ausführungen treten Gewand, Buch und Äbtissinnenstab stärker hervor. Je nach Modell stehen verschiedene Größen zur Verfügung, sodass die Figur sowohl für den privaten Bereich als auch für größere kirchliche Räume gewählt werden kann.

Häufige Fragen

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