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Hl. Ingrid - Pilgerin & Klostergründerin

Hl. Ingrid - Pilgerin & Klostergründerin

Hl. Ingrid

Nach weiten Pilgerreisen kehrte Ingrid nach Schweden zurück und half, in Skänninge das erste Dominikanerinnenkloster des Landes zu begründen. Ein außergewöhnlicher Lebensweg des 13. Jahrhunderts.

Ihr Weg führte von Schweden bis ins Heilige Land. Die hl. Ingrid verbindet Pilgerschaft mit dem Mut, einen eigenen geistlichen Weg zu gehen.

Wissenswertes zum Motiv

Hl. Ingrid

Von Schweden führte Ingrids Glaubensweg bis nach Rom und ins Heilige Land. Zurück in ihrer Heimat verwirklichte sie mit der Gründung eines Dominikanerinnenklosters in Skänninge eine bleibende Idee. Lernen Sie die hl. Ingrid und ihre geschnitzten Darstellungen aus Südtirol näher kennen.

Gedenktag

02.09.

Schutzpatron

Pilgerin • Dominikanerin • Klostergründerin

Attribute

Dominikanerhabit, Buch, Kreuz; gegebenenfalls Pilgerattribute je nach Darstellung

Bedeutung

Ingrid steht für Aufbruch, Pilgerschaft und geistliche Entschlossenheit. Sie beließ ihren Glauben nicht bei einer persönlichen Erfahrung, sondern schuf mit der Gemeinschaft von Skänninge einen dauerhaften Ort religiösen Lebens. Dadurch verbindet ihre Geschichte die persönliche Suche nach Gott mit Verantwortung für eine Gemeinschaft.

Passender Anlass

Zum Namenstag ist eine Ingrid-Figur ein sehr persönliches Geschenk. Darüber hinaus passt sie zu Menschen, die sich auf eine Pilgerreise begeben, zu Ordensangehörigen oder zu Personen mit besonderer Verbundenheit zu Schweden und Skandinavien.

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Hl. Ingrid mit Kreuz und Buch
Hl. Ingrid mit Kreuz und Buch Angebotab €120,00
Hl. Ingrid
Hl. Ingrid Angebotab €150,00

Geschichte und Bedeutung

Hl. Ingrid

Die heilige Ingrid – Pilgerin und Klostergründerin aus Schweden

Die heilige Ingrid von Skänninge gehört zu den bemerkenswerten Glaubensfrauen des mittelalterlichen Skandinaviens. Ihr Lebensweg führte sie weit über ihre schwedische Heimat hinaus: Sie unternahm Pilgerreisen nach Rom und ins Heilige Land und verwirklichte nach ihrer Rückkehr den Wunsch nach einer eigenen religiösen Frauengemeinschaft. In Skänninge gründete sie ein Dominikanerinnenkloster und schuf damit einen neuen Ort für Gebet und klösterliches Leben in Schweden.

Ingrid wurde im 13. Jahrhundert in eine schwedische Adelsfamilie geboren. Über ihre frühen Lebensjahre sind nur wenige verlässliche Einzelheiten erhalten. Nach dem Tod ihres Ehemannes entschied sie sich für ein religiös geprägtes Leben. Einen wichtigen Einfluss hatte dabei der Dominikanerorden, der sich im mittelalterlichen Europa durch Predigt, Bildung und Seelsorge auszeichnete.

Ihre Glaubenssuche führte Ingrid auf ausgedehnte Pilgerreisen. Überliefert sind Aufenthalte in Rom und im Heiligen Land. Solche Reisen waren im 13. Jahrhundert mit erheblichen Strapazen verbunden und zeigen, welchen Stellenwert der Glaube in ihrem Leben einnahm. Nach ihrer Rückkehr nach Schweden widmete sie sich der Gründung einer Gemeinschaft für Frauen nach dominikanischer Tradition.

Im Jahr 1281 konnte in Skänninge ein Dominikanerinnenkloster gegründet werden. Es war die erste Niederlassung der Dominikanerinnen in Schweden. Ingrid erlebte den Aufbau der Gemeinschaft allerdings nur kurze Zeit: Sie starb am 2. September 1282. Ihr Grab entwickelte sich bald zu einem Ort regionaler Verehrung.

Anders als bei Helena mit dem Kreuz oder Gertrud mit den Mäusen besitzt Ingrid keine ähnlich unverwechselbare Ikonografie. Als Ordensfrau kann sie im Dominikanerhabit erscheinen; ein Buch oder Kreuz verweist auf Glauben und klösterliches Leben. Bei manchen Darstellungen können Elemente ihrer Pilgerschaft hinzukommen. Für eure Produkttexte würde ich deshalb auch bei Ingrid die sichtbaren Attribute des konkreten Schnitzmodells als Grundlage nehmen.

Eine geschnitzte Ingrid ist besonders als persönliches Geschenk zum Namenstag interessant. Darüber hinaus spricht ihre Biografie Menschen an, die sich mit Pilgerreisen, Ordensleben oder dem Dominikanerorden verbunden fühlen. Ihre Geschichte vermittelt dabei einen schönen Gedanken: Ein geistlicher Aufbruch kann nicht nur den eigenen Lebensweg verändern, sondern – wie die Klostergründung in Skänninge – etwas Bleibendes für andere schaffen.

Südtiroler Schnitzkunst gibt dieser eher selten dargestellten Glaubensfrau eine eigenständige Gestalt. Abhängig vom Modell stehen unterschiedliche Größen und Oberflächen zur Verfügung. Bei naturbelassenen und gebeizten Varianten bestimmt das Holz den Gesamteindruck, während eine sorgfältige Bemalung die Ordenskleidung und vorhandene Attribute stärker differenzieren kann.

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