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Hl. Justina - Patronin von Padua

Hl. Justina - Patronin von Padua

Hl. Justina

Vom frühen Christentum bis zur mächtigen Basilika am Prato della Valle reicht die Verehrung der hl. Justina. Palme und Schwert erzählen von der Märtyrin, die zur Patronin Paduas wurde.

Ihr Name gehört seit Jahrhunderten zu Padua. Noch heute hält die Basilika Santa Giustina die Erinnerung an die frühchristliche Märtyrin lebendig.

Wissenswertes zum Motiv

Hl. Justina

Mitten in Padua trägt eine der bedeutendsten Kirchen der Stadt ihren Namen. Die Verehrung der hl. Justina reicht bis in die frühe christliche Zeit zurück. Palme und Schwert erzählen von ihrem Martyrium und machen ihre geschnitzte Gestalt unverwechselbar.

Gedenktag

07.10.

Schutzpatron

Patronin von Padua - frühchristliche Märtyrin

Attribute

Märtyrerpalme, Schwert oder Dolch; teilweise Krone

Bedeutung

Justinas Bedeutung liegt nicht nur in der Überlieferung ihres Martyriums, sondern vor allem in der außergewöhnlich langen Verehrungsgeschichte in Padua. Generationen bewahrten dort ihr Andenken, bis ihr Name schließlich mit einer der bedeutendsten Kirchen der Stadt verbunden wurde.

Passender Anlass

Eine Darstellung der hl. Justina ist zunächst ein persönliches Geschenk zum Namenstag. Darüber hinaus eignet sie sich besonders für Menschen mit Bezug zu Padua, Venetien oder Italien.

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1 Produkt

Hl. Justina von Padua
Hl. Justina von Padua Angebotab €150,00

Geschichte und Bedeutung

Hl. Justina

Die heilige Justina – Märtyrin und Patronin von Padua

Die heilige Justina von Padua gehört zu den früh verehrten Märtyrerinnen des Christentums. Ihre Geschichte ist untrennbar mit der norditalienischen Stadt Padua verbunden, wo ihr Andenken seit vielen Jahrhunderten bewahrt wird. Eine der bedeutendsten Kirchen der Stadt trägt ihren Namen: die Basilika Santa Giustina. In der religiösen Kunst begegnet Justina meist als junge Märtyrin mit Palme und Schwert.

Über ihr tatsächliches Leben sind nur wenige historisch gesicherte Einzelheiten bekannt. Nach der kirchlichen Überlieferung lebte Justina zur Zeit der großen Christenverfolgungen im Römischen Reich und erlitt vermutlich zu Beginn des 4. Jahrhunderts in Padua den Märtyrertod. Die späteren Legenden schmückten ihre Herkunft und die Umstände ihres Todes weiter aus. Deshalb sollte zwischen der frühen Verehrung der Märtyrin und den wesentlich später entstandenen biografischen Einzelheiten unterschieden werden.

Der Tradition zufolge stammte Justina aus einer vornehmen Familie und bekannte sich bereits als junge Frau zum Christentum. Während der Verfolgung unter Kaiser Diokletian soll sie sich geweigert haben, ihrem Glauben abzuschwören. Ihr Martyrium wird mit einer Stichwaffe beziehungsweise einem Schwert verbunden. Dieses Motiv entwickelte sich zu einem ihrer wichtigsten Attribute.

Von besonderer Bedeutung ist die lange Geschichte ihrer Verehrung in Padua. Über der traditionellen Grabstätte entstand eine Kirche, aus der sich über die Jahrhunderte die heutige Basilika Santa Giustina entwickelte. Der monumentale Kirchenbau am Prato della Valle gehört heute zu den bedeutenden religiösen Bauwerken Paduas und hält die Erinnerung an die Märtyrin bis in die Gegenwart lebendig.

Auch künstlerisch ist Justina eng mit ihrer Heimatstadt verbunden. Berühmt ist beispielsweise ihre Darstellung in der venezianischen und oberitalienischen Kunst. Häufig erscheint sie als vornehm gekleidete junge Frau mit Märtyrerpalme und Schwert oder Dolch. Teilweise trägt sie eine Krone. Diese Verbindung aus jugendlicher Gestalt und deutlich sichtbarem Märtyrerattribut macht sie gut von vielen Ordensheiligen und Äbtissinnen unterscheidbar.

Justina wird besonders als Patronin von Padua verehrt. Eine Figur der Heiligen eignet sich daher nicht nur als persönliches Namensgeschenk, sondern besitzt auch für Menschen mit einer Beziehung zu Padua, Venetien oder Norditalien eine besondere Bedeutung. Ihr Lebenszeugnis verbindet die Erinnerung an die frühe Kirche mit einer Verehrungstradition, die über viele Jahrhunderte hinweg erhalten geblieben ist.

Südtiroler Bildschnitzer greifen diese charakteristischen Merkmale in unterschiedlichen Gestaltungen auf. Bei einer schlichten Natur- oder Beizfassung treten Körperhaltung und Schnitzdetails stärker hervor. Handbemalte Varianten können Gewand, Märtyrerpalme und Schwert deutlicher akzentuieren. Abhängig vom Modell sind verschiedene Größen und weitere Veredelungen erhältlich.

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