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Hl. Manfred - Einsiedler vom Luganersee

Hl. Manfred - Einsiedler vom Luganersee

Hl. Manfred

Sein Weg führte nicht zu einem höheren Amt, sondern in die Abgeschiedenheit. Manfred zog sich auf den Monte San Giorgio zurück und machte die Stille über dem Luganersee zum Mittelpunkt seines religiösen Lebens.

Manfred verließ den öffentlichen kirchlichen Dienst und suchte die Stille des Monte San Giorgio. Dort lebte er als Einsiedler über dem Luganersee und wurde zum verehrten Heiligen von Riva San Vitale.

Wissenswertes zum Motiv

Hl. Manfred

Manfred suchte nicht den Weg zu einem höheren Amt, sondern die Einsamkeit eines Berges. Vom kirchlichen Dienst zog er sich auf den Monte San Giorgio zurück und wurde dort zum Einsiedler, dessen Erinnerung in Riva San Vitale bis heute lebendig geblieben ist.

Gedenktag

27.01.

Schutzpatron

Riva San Vitale • bei Hungersnot • für fruchtbare Felder

Attribute

Wanderstab • Mönchsgewand

Bedeutung

Manfred steht für die bewusste Entscheidung, äußere Aufgaben hinter sich zu lassen und das eigene Leben auf Einfachheit und Gebet auszurichten. Aus einem Priester in gesellschaftlicher Verantwortung wurde ein Einsiedler am Monte San Giorgio.

Passender Anlass

Eine Manfredfigur eignet sich besonders als persönliche Namensfigur, zum Namenstag am 27. Januar sowie zur Taufe oder Firmung. Zusätzlich passt sie für Menschen mit Bezug zum Tessin, Luganersee oder Monte San Giorgio sowie aufgrund der regionalen Tradition für Menschen aus Landwirtschaft und ländlichem Umfeld.

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Hl. Manfred von Riva
Hl. Manfred von Riva Angebotab €141,00

Geschichte und Bedeutung

Hl. Manfred

Der heilige Manfred von Riva – Einsiedler am Monte San Giorgio

Der hl. Manfred von Riva, auch Manfredo Settala genannt, war ein mittelalterlicher Priester und Einsiedler aus dem Raum Mailand. Nach der Überlieferung stammte er aus einer angesehenen Familie, wirkte zunächst als Priester und zog sich später auf den Monte San Giorgio am Luganersee zurück. Dort führte er ein einfaches Leben in Abgeschiedenheit und Gebet. Seine Verehrung ist bis heute besonders mit Riva San Vitale im Tessin verbunden, wo seine Reliquien aufbewahrt werden und sein Fest am 27. Januar begangen wird.

Vom Priesterleben in die Einsamkeit des Berges

Manfreds Lebensweg führte nach der Überlieferung zunächst in den kirchlichen Dienst. Er soll als Priester beziehungsweise Pfarrer im Gebiet von Cuasso am südlichen Luganersee gewirkt haben. Später gab er dieses öffentliche Amt auf und suchte bewusst die Einsamkeit des Monte San Giorgio.

Damit gehört Manfred zu jenen Heiligen- und Seligenfiguren, deren Geschichte nicht durch ein Martyrium oder ein hohes Kirchenamt geprägt wird. Im Mittelpunkt steht vielmehr der freiwillige Rückzug aus einem geregelten gesellschaftlichen Leben in eine sehr einfache Form christlicher Askese.

Monte San Giorgio wird zu seinem eigentlichen Lebensort

Der Monte San Giorgio erhebt sich über dem südlichen Teil des Luganersees und wurde zum wichtigsten Ort der Manfredüberlieferung. In einer Höhle beziehungsweise Einsiedelei soll er dort zurückgezogen gelebt haben und sich von Kräutern und Almosen ernährt haben.

Gerade dieser geografische Bezug unterscheidet Manfred deutlich von vielen anderen Einsiedlerheiligen: Mailand, Luganersee, Monte San Giorgio und Riva San Vitale bilden einen sehr klaren regionalen Zusammenhang.

Einfachheit prägt auch seine Holzfigur

Die Grödner Holzfigur des hl. Manfred von Riva zeigt ihn in einem schlichten Mönchsgewand mit Pilger- beziehungsweise Wanderstab.

Die Darstellung verzichtet bewusst auf Zeichen von Rang oder kirchlicher Macht. Der Stab und das einfache Gewand passen zu einem Mann, dessen Verehrung gerade mit Rückzug, Askese und einem Leben abseits gesellschaftlicher Stellung verbunden ist.

Riva San Vitale bewahrt seine Erinnerung bis heute

Nach seinem Tod wurden Manfreds Gebeine in Riva San Vitale beigesetzt. Seine Reliquien befinden sich bis heute in der dortigen Kirche San Vitale und sind weiterhin Gegenstand regionaler Verehrung.

Der Ort pflegt die Erinnerung an Manfred noch immer mit einem eigenen Fest. Jedes Jahr rund um den 27. Januar finden in Riva San Vitale kirchliche und lokale Feierlichkeiten zu Ehren des Beato Manfredo Settala statt.

Seine Verehrung verbindet ihn auch mit Feldern und Ernte

In der regionalen Tradition wird Manfred besonders bei Hungersnot angerufen und mit der Fruchtbarkeit der Felder verbunden. Die Herstellerbeschreibung der Grödner Figur nennt ihn entsprechend als Patron von Riva San Vitale und als Fürsprecher bei Hungersnot und für fruchtbare Felder.

Damit besitzt Manfred neben der klassischen Namens- und Regionalintention auch einen landwirtschaftlichen Bezug, der besonders für Menschen mit Verbindung zu Landwirtschaft, Feldern und bäuerlichem Leben interessant ist.

Der 27. Januar erinnert an Manfred von Riva

Die ältere und lokale Tradition führt den 27. Januar als Gedenktag Manfreds. Das ist zugleich der überlieferte Todestag, an dem Riva San Vitale sein Fest feiert. Das Ökumenische Heiligenlexikon weist zusätzlich darauf hin, dass nach der Kalenderreform teilweise auch der 28. Januar geführt wurde.

Hl. Manfred von Riva – 27. Januar

Der heilige Manfred als Holzfigur

Eine Holzfigur des hl. Manfred von Riva zeigt einen selten dargestellten Einsiedler aus dem Alpenraum südlich des Luganersees. Das schlichte Gewand und der Wanderstab greifen unmittelbar seine überlieferte Lebensform auf und unterscheiden ihn von Bischofs-, Märtyrer- oder Herrscherfiguren.

Die Figur eignet sich besonders als Namensfigur für Manfred, zum Namenstag am 27. Januar sowie zur Taufe oder Firmung. Einen zusätzlichen persönlichen Bezug besitzt sie für Menschen aus dem Tessin, der Luganersee-Region und dem Raum Mailand sowie für Menschen mit Verbindung zu Landwirtschaft und ländlichem Leben.

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