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Hl. Matthias - Apostel & Zeuge der Auferstehung

Hl. Matthias - Apostel & Zeuge der Auferstehung

Hl. Matthias

Seine Berufung kam später als die der anderen Apostel: Nach dem Ausscheiden des Judas wurde Matthias durch Gebet und Los ausgewählt und in den Kreis der Zwölf aufgenommen.

Matthias gehörte nicht zum ursprünglichen Kreis der Zwölf. Nach dem Tod des Judas fiel das Los auf ihn – und aus einem Begleiter Jesu wurde ein Apostel.

Wissenswertes zum Motiv

Hl. Matthias

Matthias wurde nicht zu Beginn berufen – er rückte in den Kreis der Zwölf nach. Nach dem Tod des Judas fiel das Los auf ihn, und aus einem langjährigen Begleiter Jesu wurde ein Apostel. Besonders in Trier ist seine Verehrung bis heute lebendig.

Gedenktag

24.02.

Schutzpatron

Patron des Bistums Trier • Bauhandwerker • Zimmerleute • Schreiner

Attribute

Beil • Buch • Schwert • Hellebarde • Steine

Bedeutung

Matthias steht für eine Aufgabe, die unerwartet übernommen wird. Er gehörte zunächst nicht zum ursprünglichen Kreis der zwölf Apostel und wurde erst nach dem Ausscheiden des Judas ausgewählt. Seine Geschichte verbindet deshalb besonders Bereitschaft, Verantwortung und das Vertrauen, eine neue Aufgabe anzunehmen.

Passender Anlass

Eine Matthiasfigur eignet sich besonders als Namensfigur für Matthias oder Mathias, zum Namenstag am 24. Februar sowie zur Taufe oder Firmung. Durch seine Patronate ist sie außerdem ein passendes religiöses Geschenk für Zimmerleute, Schreiner und Bauhandwerker, etwa zur Gesellen- oder Meisterprüfung, zur Betriebsgründung oder zum Berufsjubiläum.

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Hl. Matthias
Hl. Matthias Angebotab €141,00

Geschichte und Bedeutung

Hl. Matthias

Der heilige Matthias – der nachgewählte Apostel

Der hl. Matthias gehört zum Kreis der zwölf Apostel, wurde aber erst nach dem Tod des Judas Iskariot in dieses Amt aufgenommen. Die Apostelgeschichte berichtet, dass Matthias und Josef Barsabbas als geeignete Kandidaten bestimmt wurden. Nach Gebet und Los fiel die Wahl auf Matthias, der fortan gemeinsam mit den anderen Aposteln Zeuge der Auferstehung Christi sein sollte. Besonders eng ist seine Verehrung mit Trier verbunden, wo sich das traditionell verehrte Grab des Apostels befindet. Im deutschen Sprachraum wird sein Fest am 24. Februar gefeiert.

Durch das Los wird aus dem Jünger ein Apostel

Matthias gehörte nach dem Bericht der Apostelgeschichte zu jenen Männern, die Jesus von der Taufe durch Johannes bis zur Himmelfahrt begleitet hatten. Nach dem Ausscheiden des Judas sollte der Kreis der Zwölf wieder vollständig werden. Aus zwei Kandidaten wurde Matthias durch Gebet und Los ausgewählt und in das Apostelkollegium aufgenommen.

Gerade dieser ungewöhnliche Weg unterscheidet Matthias von den übrigen Aposteln: Seine Geschichte beginnt nicht mit einem unmittelbaren Ruf Jesu, sondern mit einer Wahl innerhalb der jungen christlichen Gemeinde.

Trier macht Matthias im deutschen Sprachraum besonders bedeutend

Die Überlieferung verbindet die Reliquien des Apostels mit Trier. Seit dem Mittelalter befindet sich sein verehrtes Grab in der heutigen Benediktinerabtei St. Matthias. Der Ort entwickelte sich zu einem bedeutenden Wallfahrtszentrum und ist bis heute Ziel von Matthiasbruderschaften und Pilgergruppen.

Besonders außergewöhnlich ist die Stellung des Grabes: Es gilt traditionell als einziges Apostelgrab nördlich der Alpen. Dadurch besitzt Matthias gerade für Deutschland eine regionale Bedeutung, die weit über die reine Namensverehrung hinausgeht.

Das Beil prägt seine Darstellung

Die Grödner Holzfigur des hl. Matthias zeigt ihn in langem Gewand mit Beil und Buch.

Das Beil verweist auf die spätere Märtyrerüberlieferung, nach der Matthias nach seiner Verkündigung zunächst gesteinigt und anschließend mit einem Beil getötet worden sein soll. Die historischen Einzelheiten seines späteren Lebens und Todes sind jedoch nicht sicher überliefert. Das Buch verweist dagegen allgemein auf Verkündigung und apostolische Lehre.

Vom Apostelgrab entwickelt sich eine lebendige Wallfahrtstradition

Die Verehrung des Matthias in Trier erhielt im Mittelalter großen Auftrieb. Rund um sein Grab entstanden Matthiasbruderschaften, von denen einige bis heute Wallfahrten nach Trier organisieren.

Damit besitzt Matthias eine ungewöhnliche Verbindung von biblischer Geschichte und regional lebendigem Brauchtum: Seine Wahl zum Apostel führt nach Jerusalem, seine spätere Verehrung dagegen besonders stark nach Trier.

Handwerker gehören zu seinen traditionellen Patronaten

Matthias wird traditionell als Patron verschiedener Berufsgruppen verehrt, darunter Bauhandwerker, Zimmerleute und Schreiner. Hinzu kommen Schmiede, Schneider, Metzger und weitere Handwerksberufe. Außerdem ist er Patron des Bistums Trier.

Für eine kompakte Darstellung sind besonders Bauhandwerker, Zimmerleute und Schreiner sinnvoll, da diese Patronate klar verständlich und für Geschenkideen gut anschlussfähig sind.

Der 24. Februar prägt die deutsche Matthiastradition

Im weltweiten römischen Kalender wird Matthias heute am 14. Mai gefeiert. Im deutschen Sprachraum blieb jedoch der traditionelle Termin am 24. Februar erhalten. Besonders in Trier wird das Fest des Apostels und Bistumspatrons an diesem Datum als Hochfest begangen.

Hl. Matthias – 24. Februar

Der heilige Matthias als Holzfigur

Eine Holzfigur des hl. Matthias mit Beil und Buch zeigt den Apostel, der nach dem Tod des Judas in den Kreis der Zwölf aufgenommen wurde. Das Beil verweist auf seine Märtyrerüberlieferung, während das Buch seine Rolle als Verkünder des Evangeliums aufgreift.

Die Figur eignet sich besonders als Namensfigur für Matthias, Mathias oder Matteo, zum Namenstag am 24. Februar sowie zur Taufe oder Firmung. Durch seine Patronate besitzt sie außerdem einen passenden Bezug zu Zimmerleuten, Schreinern, Bauhandwerkern und Menschen mit besonderer Verbindung zu Trier oder zur Matthiaswallfahrt.

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