Zum Inhalt springen

Warenkorb

Dein Warenkorb ist leer

Weiter einkaufen

Hl. Richard - Bischof von Chichester

Hl. Richard - Bischof von Chichester

Hl. Richard

Sein Bischofsamt begann gegen den Widerstand des englischen Königs. Richard von Chichester blieb dennoch seinem Auftrag treu und wurde für seine Seelsorge, Bescheidenheit und Fürsorge geschätzt.

Politischer Widerstand konnte Richard nicht von seinem Auftrag abbringen. Als Bischof von Chichester setzte er sich für Seelsorge, Bildung und Menschen in Not ein.

Wissenswertes zum Motiv

Hl. Richard

Ein umgestoßener Kelch wurde zum unverwechselbaren Zeichen dieses englischen Bischofs. Richard von Chichester setzte sich trotz politischer Widerstände für sein Bistum ein und blieb besonders als volksnaher Seelsorger und Helfer Bedürftiger in Erinnerung.

Gedenktag

03.04.

Schutzpatron

Fuhrleute • Bistum Chichester

Attribute

Kelch • Buch • Bischofsornat

Bedeutung

Richard hielt auch dann an seiner Aufgabe fest, als ihm die politische Anerkennung und zunächst sogar die Mittel seines Bistums verweigert wurden. Später verband er sein Bischofsamt mit Seelsorge, Bildung und konkreter Hilfe für Bedürftige.

Passender Anlass

Eine Figur des hl. Richard eignet sich als Namensfigur für Richard, Ricardo oder Riccardo, zum Namenstag am 3. April sowie als religiöses Geschenk zur Taufe oder Firmung. Durch den Kelch als besonderes Attribut besitzt diese Darstellung außerdem einen sehr passenden Bezug zu Priesterweihe, Primiz, Priesterjubiläum und Eucharistie.

Sortieren nach

2 Produkte

Hl. Richard von England Angebotab €141,00
Hl. Richard mit Buch und Kelch zu Füßen
Hl. Richard mit Buch und Kelch zu Füßen Angebotab €66,00

Geschichte und Bedeutung

Hl. Richard

Heiliger Richard von Chichester – Bischof, Seelsorger und Heiliger mit Kelch

Der hl. Richard von Chichester wurde 1197 in England geboren und zählt zu den bedeutenden englischen Bischöfen des 13. Jahrhunderts. Nach Studien in Oxford, Paris und Bologna arbeitete er zunächst als Kirchenrechtler und Kanzler. Später entschied er sich für das Priestertum und wurde 1244 zum Bischof von Chichester gewählt. König Heinrich III. verweigerte ihm jedoch zunächst die Anerkennung und den Zugang zu den Besitzungen seines Bistums. Richard ließ sich davon nicht von seinem Auftrag abbringen und wirkte weiterhin als Seelsorger. Nach der Beilegung des Konflikts setzte er sich besonders für die Ausbildung des Klerus, einen würdigen Gottesdienst sowie für Arme und Kranke ein. Er starb am 3. April 1253 in Dover.

Bildung und Kirche bestimmen seinen frühen Weg

Richard entstammte einer verarmten Familie und wuchs nach dem frühen Tod seiner Eltern unter schwierigen Bedingungen auf. Statt das Familienvermögen für sich zu beanspruchen, verzichtete er zugunsten seines Bruders auf sein Erbe und entschied sich gegen eine vorteilhafte Heirat. Sein Interesse galt zunehmend Bildung und Kirche. Er studierte unter anderem in Oxford, Paris und Bologna und erwarb umfangreiche Kenntnisse im Kirchenrecht.

Später arbeitete Richard eng mit Edmund von Abingdon, dem Erzbischof von Canterbury, zusammen. Als dieser im Konflikt mit König Heinrich III. ins französische Exil gehen musste, begleitete Richard ihn. Nach Edmunds Tod studierte Richard Theologie, empfing die Priesterweihe und kehrte anschließend nach England zurück.

Ein Bischof ohne Zugang zu seinem eigenen Bistum

Im Jahr 1244 wurde Richard zum Bischof von Chichester gewählt und 1245 von Papst Innozenz IV. zum Bischof geweiht. König Heinrich III. erkannte die Wahl jedoch zunächst nicht an und verweigerte Richard den Zugriff auf die Einkünfte und Besitzungen des Bistums. Erst 1247 gab der König seinen Widerstand auf.

Während dieser Auseinandersetzung blieb Richard seiner Aufgabe treu und wirkte trotz der schwierigen Bedingungen pastoral weiter. Später setzte er sich in Chichester besonders für eine bessere Ausbildung der Geistlichen, einen würdigen Gottesdienst sowie die Unterstützung Bedürftiger ein.

Der Kelch macht Richard unverwechselbar

Der hl. Richard wird traditionell im Bischofsornat mit Buch und Kelch dargestellt. Besonders charakteristisch ist der Kelch zu seinen Füßen. Nach einer bekannten Überlieferung soll Richard während der Feier der Messe einen Kelch umgestoßen beziehungsweise fallen gelassen haben, ohne dass dessen Inhalt verschüttet wurde. Dieses sogenannte Kelchwunder wurde zu einem der wichtigsten Erkennungszeichen des Heiligen.

Eine Holzfigur des hl. Richard mit Kelch lässt sich dadurch besonders gut von anderen Bischofsheiligen unterscheiden. Bischofsgewand und gegebenenfalls Mitra oder Stab kennzeichnen sein kirchliches Amt, während der Kelch unmittelbar auf die mit ihm verbundene Überlieferung verweist.

Nähe zu Armen und Kranken prägt sein Bischofsamt

Nach seinem endgültigen Amtsantritt widmete Richard große Aufmerksamkeit der Seelsorge. Überliefert ist sein Einsatz für Arme und Kranke, für Kirchen und Hospitäler sowie für eine gute Ausbildung junger Geistlicher. Dabei blieb er für seinen einfachen Lebensstil und seine Volksnähe bekannt.

Gerade diese Verbindung von kirchlicher Autorität und persönlicher Bescheidenheit wurde zu einem wichtigen Teil seines Heiligenbildes. Richard verstand sein Bischofsamt nicht nur als kirchliche Leitungsfunktion, sondern als konkrete Verantwortung für die Menschen seines Bistums.

Chichester wird zum Zentrum seiner Verehrung

Richard starb am 3. April 1253 in Dover und wurde in der Kathedrale von Chichester beigesetzt. Sein Grab entwickelte sich zu einem bedeutenden Wallfahrtsort. 1262 wurde Richard heiliggesprochen. Während der Reformation ließ König Heinrich VIII. sein Grabmal 1538 zerstören, doch seine Verehrung blieb insbesondere in Chichester erhalten.

Der 3. April erinnert an Richard von Chichester

Der katholische Gedenk- und Namenstag des hl. Richard von Chichester ist der 3. April, sein Todestag. In der anglikanischen Tradition wird Richard teilweise an einem anderen Datum gefeiert; für unsere katholische Heiligenseite ist jedoch der 3. April maßgeblich.

Hl. Richard von Chichester – 3. April

Heiliger Richard als Holzfigur

Eine Holzfigur des hl. Richard von Chichester erinnert an einen Bischof, der trotz politischer Widerstände an seinem kirchlichen Auftrag festhielt und sich besonders für Seelsorge, Bildung und Bedürftige einsetzte. Der Kelch ist bei dieser Darstellung das charakteristische Merkmal und greift die bekannte Überlieferung des Kelchwunders auf.

Die Richardfigur eignet sich als Namensfigur für Richard, Ricardo oder Riccardo, zum Namenstag am 3. April sowie als religiöses Geschenk zur Taufe, Firmung oder zu einem kirchlichen Jubiläum. Durch den Kelch besitzt diese Darstellung außerdem einen besonders passenden Bezug zu Priesterweihe, Primiz und Eucharistie.

Häufige Fragen

Fragen zu Heiligenfiguren aus Holz

Hier finden Sie Antworten auf häufige Fragen rund um Heiligenfiguren aus Holz – von der Wahl des passenden Heiligen über Größe und Ausführung bis hin zu Bedeutung, Herkunft und Aufstellung.

Familienbetrieb mit langjähriger Erfahrung

Persönlich für Sie da

Persönliche Beratung zur passenden Heiligenfigur

Sie sind unsicher, welche Größe, Ausführung oder Darstellung zu Ihrem Anlass und Aufstellort passt? Wir beraten Sie persönlich, ehrlich und unverbindlich.

Passende Größe finden

Abgestimmt auf Aufstellort und Raumwirkung

Ausführungen vergleichen

Natur, gebeizt, bemalt oder vergoldet

Geschenk passend auswählen

Für Namenstag, Ehrung oder besonderen Anlass

Persönliche Fachberatung

Fundierte Auskunft zu Figuren und Verfügbarkeit

Direkt Kontakt aufnehmen

Wir melden uns schnellstmöglich persönlich bei Ihnen zurück.