Zum Inhalt springen

Warenkorb

Dein Warenkorb ist leer

Weiter einkaufen

Hl. Rochus - Pilger & Pesthelfer

Hl. Rochus - Pilger & Pesthelfer

Hl. Rochus

Seine Geschichte verbindet Fürsorge und eigene Not auf ungewöhnliche Weise: Rochus pflegte Pestkranke, wurde selbst krank und fand der Überlieferung nach Hilfe durch einen Hund, der ihm täglich Brot brachte.

Rochus half Pestkranken, bis er selbst erkrankte. Die Legende vom Hund, der ihm Brot brachte, machte den Pilger zu einem der bekanntesten Schutzheiligen in Zeiten von Krankheit und Seuchen.

Wissenswertes zum Motiv

Hl. Rochus

Er pflegte Kranke – und wurde schließlich selbst auf Hilfe angewiesen. Die Rochuslegende erzählt von einem Pilger, der während der Pest für andere da war und später durch den Hund mit Brot zu einer der bekanntesten Heiligenfiguren Europas wurde.

Gedenktag

16.08.

Schutzpatron

Kranke • Ärzte • Apotheker

Attribute

Hund mit Brot • Pestwunde • Pilgerstab

Bedeutung

Rochus' Geschichte verbindet Hilfe für Kranke mit der Erfahrung eigener Hilfsbedürftigkeit. Gerade nachdem er selbst erkrankte, wurde die Versorgung durch den Hund zu einem zentralen Motiv seiner Überlieferung. Seine Figur erinnert deshalb besonders an Fürsorge, Mitmenschlichkeit und Beistand in Krankheit und Not.

Passender Anlass

Eine Figur des hl. Rochus eignet sich als Namensfigur für Rochus oder Rocco, zum Namenstag am 16. August sowie als religiöses Geschenk zur Taufe oder Firmung. Besonders passend ist sie für Ärzte, Pflegekräfte, Apotheker und Menschen im Gesundheitswesen sowie für Personen mit einer besonderen Verbindung zu Krankenpflege oder einer Rochus-Gemeinde.

Sortieren nach

2 Produkte

Hl. Rochus mit Hund
Hl. Rochus mit Hund Angebotab €165,00
Hl. Rochus
Hl. Rochus Angebotab €141,00

Geschichte und Bedeutung

Hl. Rochus

Heiliger Rochus von Montpellier – Pilger, Pesthelfer und Schutzpatron der Kranken

Der hl. Rochus von Montpellier gehört zu den bekanntesten Pestheiligen Europas. Nach der Überlieferung wurde er um 1295 in Montpellier geboren, verlor früh seine Eltern und verschenkte seinen Besitz an Bedürftige. Anschließend machte er sich als mittelloser Pilger auf den Weg nach Rom. Unterwegs begegnete er immer wieder Menschen, die an der Pest erkrankt waren, und widmete sich ihrer Pflege. Auf der Rückreise erkrankte Rochus schließlich selbst schwer. Seine Legende erzählt, dass er außerhalb der Stadt Zuflucht fand und von einem Hund versorgt wurde, der ihm täglich Brot brachte. Rochus starb der Überlieferung nach am 16. August 1327. Sein Gedenktag ist der 16. August.

Aus einem wohlhabenden Erben wird ein mittelloser Pilger

Die Rochus-Überlieferung beginnt mit einem bewussten Verzicht. Nach dem Tod seiner Eltern soll Rochus einen großen Teil seines Besitzes an Arme verteilt und seine Heimat verlassen haben. Sein Ziel war Rom, doch die Reise führte ihn durch Regionen, die von schweren Pestwellen betroffen waren.

Anstatt den Kranken auszuweichen, kümmerte Rochus sich der Legende nach um sie. Dadurch wurde die Pflege Erkrankter zu einem der zentralen Motive seiner späteren Verehrung.

In Piacenza trifft ihn die Krankheit selbst

Auf der Rückreise von Rom wurde Rochus in Piacenza selbst von der Pest befallen. Die Überlieferung erzählt, dass er sich zurückzog, um andere nicht anzustecken, und außerhalb der Stadt allein blieb. Gerade dieser Wendepunkt prägt seine Geschichte: Aus dem Helfer der Kranken wurde selbst ein Hilfsbedürftiger.

Ein Hund soll Rochus während dieser Zeit regelmäßig Brot gebracht haben. Diese Erzählung machte das Tier zu seinem bekanntesten Begleiter in der christlichen Kunst.

Hund, Brot und Pestwunde machen Rochus unverwechselbar

Der hl. Rochus wird meist als Pilger mit Stab und Pilgerkleidung dargestellt. Besonders charakteristisch ist der Hund, häufig mit einem Stück Brot im Maul. Ebenso typisch ist die sichtbare Pestbeule beziehungsweise Wunde am Oberschenkel oder oberhalb des Knies, auf die Rochus in vielen Darstellungen zeigt. Teilweise erscheint zusätzlich ein Engel, der seine Wunde versorgt.

Eine Holzfigur des hl. Rochus lässt sich durch diese Kombination besonders leicht erkennen: Pilgerkleidung und Stab erzählen von seiner Reise, der Hund von seiner Versorgung während der Krankheit und die Wunde von seiner eigenen Pesterkrankung.

Vom Pestheiligen zum Patron zahlreicher Berufsgruppen

Rochus wurde über Jahrhunderte besonders als Schutzheiliger gegen Pest und andere Seuchen angerufen. Darüber hinaus entwickelte sich eine breite Patronatstradition. Er gilt unter anderem als Patron der Kranken, Krankenhäuser, Ärzte, Chirurgen, Apotheker, Totengräber, Bauern und Gärtner.

Gerade in Zeiten großer Epidemien entstanden zahlreiche Rochuskapellen, Bruderschaften und Wallfahrten. Seine Verehrung blieb deshalb eng mit der Hoffnung auf Beistand in Krankheit und Not verbunden.

Venedig wird zu einem wichtigen Zentrum seiner Verehrung

Nach mittelalterlicher Überlieferung gelangten Rochus' Reliquien im 15. Jahrhundert nach Venedig. Dort wurde 1485 die Kirche San Rocco errichtet, und die Verehrung des Heiligen verbreitete sich weiter über Europa. Auch im deutschsprachigen Raum entstanden zahlreiche Kapellen und Wallfahrtsorte zu seinen Ehren.

Ein bekanntes deutsches Beispiel ist die Rochusverehrung bei Bingen am Rhein, die ebenfalls zu einem wichtigen regionalen Wallfahrtsbrauch wurde.

Der 16. August erinnert an den großen Pestheiligen

Der katholische Gedenk- und Namenstag des hl. Rochus ist der 16. August. In zahlreichen Orten werden an diesem Tag bis heute Rochusfeste, Gottesdienste oder Wallfahrten gefeiert.

Hl. Rochus von Montpellier – 16. August

Heiliger Rochus als Holzfigur

Eine Holzfigur des hl. Rochus von Montpellier erinnert an einen Pilger, der sich nach der Überlieferung um Pestkranke kümmerte und später selbst schwer erkrankte. Hund, Brot, Pilgerstab und sichtbare Wunde greifen die bekanntesten Stationen seiner Heiligenlegende auf.

Die Rochusfigur eignet sich als Namensfigur für Rochus, Rocco oder Roche, zum Namenstag am 16. August sowie als religiöses Geschenk zur Taufe oder Firmung. Durch seine traditionelle Verehrung besitzt sie außerdem einen besonderen Bezug zu Kranken, Ärzten, Pflegeberufen, Apothekern und Einrichtungen des Gesundheitswesens.

Häufige Fragen

Fragen zu Heiligenfiguren aus Holz

Hier finden Sie Antworten auf häufige Fragen rund um Heiligenfiguren aus Holz – von der Wahl des passenden Heiligen über Größe und Ausführung bis hin zu Bedeutung, Herkunft und Aufstellung.

Familienbetrieb mit langjähriger Erfahrung

Persönlich für Sie da

Persönliche Beratung zur passenden Heiligenfigur

Sie sind unsicher, welche Größe, Ausführung oder Darstellung zu Ihrem Anlass und Aufstellort passt? Wir beraten Sie persönlich, ehrlich und unverbindlich.

Passende Größe finden

Abgestimmt auf Aufstellort und Raumwirkung

Ausführungen vergleichen

Natur, gebeizt, bemalt oder vergoldet

Geschenk passend auswählen

Für Namenstag, Ehrung oder besonderen Anlass

Persönliche Fachberatung

Fundierte Auskunft zu Figuren und Verfügbarkeit

Direkt Kontakt aufnehmen

Wir melden uns schnellstmöglich persönlich bei Ihnen zurück.