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Hl. Rupert - Salzburgs Landespatron

Hl. Rupert - Salzburgs Landespatron

Hl. Rupert

Salzburg wurde zum Lebenswerk des ehemaligen Wormser Bischofs: Rupert gründete Klöster, stärkte das kirchliche Leben und legte damit wichtige Grundlagen für die spätere Bedeutung der Bischofsstadt.

Von Worms führte Ruperts Weg nach Bayern und schließlich nach Salzburg. Mit St. Peter und Nonnberg schuf er Grundlagen, die das kirchliche Leben der Stadt bis heute prägen.

Wissenswertes zum Motiv

Hl. Rupert

Kaum ein Heiliger ist so eng mit Salzburg verbunden wie Rupert. Der ehemalige Wormser Bischof machte die Stadt an der Salzach zum Mittelpunkt seines Wirkens und schuf mit St. Peter und Nonnberg Grundlagen, die bis heute fortbestehen.

Gedenktag

27.03.

In Salzburg besonders bedeutend: 24.09. – Rupertitag

Schutzpatron

Salzburg • Salzbergbau • Salzarbeiter

Attribute

Salzfass • Bischofsstab • Mitra

Bedeutung

Rupert verband Glaubensverkündigung mit dauerhaftem Aufbau. Er gründete nicht nur Kirchen und Klöster, sondern schuf Strukturen, aus denen sich das kirchliche Zentrum Salzburgs weiterentwickeln konnte.

Passender Anlass

Eine Figur des hl. Rupert eignet sich als Namensfigur für Rupert oder Ruprecht, zum Namenstag sowie als religiöses Geschenk zur Taufe oder Firmung. Besonders passend ist sie für Menschen mit Verbindung zu Salzburg, Bayern, dem Salzbergbau oder traditionellen Salzberufen sowie für Kirchen und Gemeinden mit Rupert-Patrozinium.

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Hl. Rupert von Salzburg mit Buch und Salzfass
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Hl. Rupert von Salzburg mit Buch und Salzfass
Hl. Rupert von Salzburg mit Buch und Salzfass Angebotab €66,00

Geschichte und Bedeutung

Hl. Rupert

Heiliger Rupert von Salzburg – Glaubensbote, Bischof und Patron des Salzburger Landes

Der hl. Rupert von Salzburg, auch Ruprecht genannt, gehört zu den bedeutenden Glaubensboten des frühen Mittelalters in Bayern und im Salzburger Raum. Ursprünglich wirkte er als Bischof von Worms, bevor ihn der bayerische Herzog Theodo um 700 nach Bayern holte. Über Regensburg, Lorch und Seekirchen gelangte Rupert nach Salzburg, das zum Mittelpunkt seines weiteren Wirkens wurde. Dort erneuerte beziehungsweise begründete er das Kloster St. Peter und gründete das Frauenkloster Nonnberg, dessen Leitung seine Nichte, die hl. Erentrud, übernahm. Rupert gilt als Patron von Land und Erzdiözese Salzburg sowie als Patron des Salzbergbaus.

Aus Worms führt sein Weg nach Bayern

Bevor Rupert mit Salzburg verbunden wurde, war er Bischof von Worms. Herzog Theodo berief ihn nach Bayern, um das kirchliche Leben zu festigen und neu zu organisieren. Rupert wirkte zunächst in verschiedenen Teilen des Herzogtums und gründete unter anderem eine Kirche in Seekirchen am Wallersee, bevor er seinen wichtigsten Wirkungsort an der Salzach fand.

Das damalige Iuvavum, das heutige Salzburg, bot ihm die Grundlage für einen dauerhaften kirchlichen Mittelpunkt. Damit begann eine Entwicklung, die Ruperts Namen bis heute untrennbar mit der Stadt verbindet.

St. Peter und Nonnberg prägen sein Vermächtnis

In Salzburg erneuerte beziehungsweise begründete Rupert die Gemeinschaft von St. Peter. Das heutige Stift gilt als ältestes bestehendes Kloster im deutschen Sprachraum. Außerdem gründete Rupert auf dem Nonnberg ein Frauenkloster und berief seine Nichte Erentrud zur ersten Äbtissin. Weitere kirchliche Stützpunkte entstanden unter anderem in Bischofshofen.

Diese Gründungen machten Salzburg zu einem wichtigen Ausgangspunkt für die weitere Christianisierung und kirchliche Organisation im südöstlichen Bayern und angrenzenden Gebieten.

Das Salzfass macht Rupert unverwechselbar

Der hl. Rupert wird meist im Bischofsornat mit Mitra und Bischofsstab dargestellt. Sein charakteristischstes Attribut ist jedoch das Salzfass beziehungsweise die Salzkufe. Es verweist auf die Salzquellen und Salzpfannen von Reichenhall, deren Erträge wesentlich zur wirtschaftlichen Grundlage der Salzburger kirchlichen Einrichtungen beitrugen. Rupert wurde dadurch auch zum Patron des Salzbergbaus und der Salzarbeiter.

Eine Holzfigur des hl. Rupert mit Salzfass verbindet damit sein geistliches Amt unmittelbar mit der Geschichte Salzburgs. Interessant ist, dass das Salzfass erst seit dem späten Mittelalter zu seinem festen ikonografischen Attribut wurde; ältere Darstellungen zeigen ihn vor allem mit Buch und Bischofsstab.

Salzburg bewahrt seine Erinnerung bis heute

Rupert kehrte nach seiner Tätigkeit in Bayern nach Worms zurück und starb nach verbreiteter Überlieferung am 27. März 718. Zunächst wurde er dort bestattet. Im Jahr 774 ließ Bischof Virgil seine Gebeine nach Salzburg übertragen. Die Reliquienübertragung wurde für die Salzburger Rupert-Verehrung besonders bedeutend.

Bis heute ist Rupert Landespatron von Salzburg und Patron der Erzdiözese. Sein Name begegnet dort in Kirchen, Orten und zahlreichen historischen Traditionen.

Zwei Termine prägen die Rupert-Verehrung

Der traditionelle katholische Gedenktag des hl. Rupert ist der 27. März. Im deutschen Sprachgebiet wird außerdem der 24. September begangen, der an die Übertragung seiner Reliquien nach Salzburg erinnert. In Salzburg selbst ist dieser Termin besonders bedeutend: Dort wird Rupert am 24. September als Landes- und Diözesanpatron gefeiert.

Hl. Rupert von Salzburg – 27. März

Rupertitag in Salzburg – 24. September

Heiliger Rupert als Holzfigur

Eine Holzfigur des hl. Rupert von Salzburg erinnert an den Glaubensboten, der entscheidend zum Aufbau des kirchlichen Lebens im Salzburger Raum beitrug. Bischofsgewand, Mitra und Stab kennzeichnen sein Amt, während das Salzfass seinen besonderen Bezug zu Salzburg, Reichenhall und der Salzgewinnung sichtbar macht.

Die Rupertfigur eignet sich als Namensfigur für Rupert oder Ruprecht, zum Namenstag sowie als religiöses Geschenk zur Taufe oder Firmung. Besonders passend ist sie für Menschen mit Verbindung zu Salzburg und Bayern sowie zum Salzbergbau und traditionellen Salzberufen.

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