Zum Inhalt springen

Warenkorb

Dein Warenkorb ist leer

Weiter einkaufen

Hl. Stephanus - Erster Märtyrer

Hl. Stephanus - Erster Märtyrer

Hl. Stephanus

Stephanus stand für seinen Glauben ein, obwohl ihn dieses Zeugnis das Leben kostete. Seine letzten Worte galten nicht der Vergeltung, sondern der Vergebung – und machten den ersten Märtyrer zu einer prägenden Gestalt der frühen Kirche.

Noch während seiner Steinigung bat Stephanus um Vergebung für seine Verfolger. Als erster Märtyrer des Christentums wurde er zum Vorbild für Glaubensmut und Versöhnung.

Wissenswertes zum Motiv

Hl. Stephanus

Stephanus begegnete Gewalt nicht mit Vergeltung, sondern mit Vergebung. Als einer der Sieben diente er der Jerusalemer Urgemeinde, verkündete öffentlich seinen Glauben und wurde schließlich gesteinigt. Damit ging er als erster Märtyrer des Christentums in die Kirchengeschichte ein.

Gedenktag

26.12.

Schutzpatron

Steinhauer • Maurer • Zimmerleute

Attribute

Steine • Märtyrerpalme • Buch

Bedeutung

Stephanus blieb seinem Glauben selbst angesichts des Todes treu und bat noch während seiner Steinigung um Vergebung für seine Verfolger. Seine Figur steht deshalb besonders für Glaubensmut, Standhaftigkeit und die Kraft zur Vergebung.

Passender Anlass

Eine Figur des hl. Stephanus eignet sich als Namensfigur für Stephan, Stefan, Stephanus oder Stefano, zum Namenstag sowie als religiöses Geschenk zur Taufe, Erstkommunion oder Firmung. Durch seine Patronate ist sie außerdem besonders passend für Steinhauer, Maurer und Menschen aus handwerklichen Berufen.

Sortieren nach

3 Produkte

Hl. Stephan
Hl. Stephan Angebotab €36,00
Hl. Stephanus
Hl. Stephanus Angebotab €88,00
Hl. Stephan von Ungarn mit Reichsapfel und Kreuz
Hl. Stephan von Ungarn mit Reichsapfel und Kreuz Angebotab €150,00

Geschichte und Bedeutung

Hl. Stephanus

Heiliger Stephanus – Diakon und erster Märtyrer des Christentums

Der hl. Stephanus, auch als heiliger Stephan bekannt, gehört zu den bedeutenden Gestalten der frühen Kirche. Die Apostelgeschichte nennt ihn an erster Stelle unter sieben Männern, die von der Jerusalemer Gemeinde ausgewählt wurden, um die Apostel zu unterstützen. Stephanus wird als ein Mann voller Glauben und Heiligen Geistes beschrieben, der nicht nur im Dienst der jungen Gemeinde stand, sondern den christlichen Glauben öffentlich verkündete. Wegen seiner Predigt wurde er vor den Hohen Rat gebracht und schließlich außerhalb Jerusalems gesteinigt. Da er als Erster für seinen Glauben an Christus sein Leben ließ, wird er als Erzmärtyrer oder Protomärtyrer – erster Märtyrer des Christentums – verehrt. Sein Gedenktag ist der 26. Dezember, unmittelbar nach Weihnachten.

Aus dem Dienst an der Gemeinde wird ein öffentliches Glaubenszeugnis

Stephanus begegnet uns in der Apostelgeschichte zunächst innerhalb der Jerusalemer Urgemeinde. Als es bei der Versorgung von Witwen zu Spannungen kam, wurden sieben angesehene Männer ausgewählt, um die Apostel zu entlasten. Stephanus steht an erster Stelle dieser Gruppe und wird ausdrücklich als von Glauben und Heiligem Geist erfüllt beschrieben. Daraus entwickelte sich eine Tradition, die ihn als einen der ersten Diakone der Kirche verehrt.

Sein Wirken blieb jedoch nicht auf praktische Aufgaben beschränkt. Stephanus trat öffentlich als Verkünder auf und geriet dadurch in heftige Auseinandersetzungen.

Seine Rede vor dem Hohen Rat führt zum Martyrium

Nach Anschuldigungen gegen Stephanus wurde er vor den Hohen Rat gebracht. Dort entfaltete er in einer ausführlichen Rede die Geschichte des Volkes Israel und deutete sie auf Christus hin. Schließlich berichtete er von einer Vision des geöffneten Himmels und davon, Jesus zur Rechten Gottes zu sehen. Seine Gegner reagierten darauf mit großer Empörung, führten ihn aus der Stadt und steinigten ihn.

Gerade dieser Tod machte Stephanus zum ersten christlichen Märtyrer und zu einem Vorbild für zahlreiche spätere Glaubenszeugen.

Selbst während der Steinigung bittet Stephanus um Vergebung

Ein besonders prägender Teil der biblischen Überlieferung sind die letzten Augenblicke des Stephanus. Während er gesteinigt wurde, vertraute er sein Leben Christus an und bat zugleich darum, seinen Verfolgern ihre Schuld nicht anzurechnen. Damit erinnert sein Sterben unmittelbar an Jesus am Kreuz.

Stephanus steht deshalb nicht allein für Standhaftigkeit im Glauben. Seine Geschichte verbindet Glaubensmut mit Vergebung – selbst gegenüber denjenigen, die ihm Gewalt antaten.

Saulus erlebt die Steinigung des Stephanus mit

Die Apostelgeschichte nennt bei der Steinigung einen Mann, dessen spätere Bedeutung kaum größer sein könnte: Saulus von Tarsus, der spätere Apostel Paulus. Die Zeugen legten ihre Kleider zu seinen Füßen, und Saulus billigte die Tötung des Stephanus. Erst später wurde aus dem Christenverfolger einer der bedeutendsten Verkünder des frühen Christentums.

Dadurch entsteht eine außergewöhnliche Verbindung zwischen zwei Heiligengeschichten:

Stephanus → Saulus → Paulus.

Steine und Märtyrerpalme machen Stephanus unverwechselbar

Die Steine gehören zu den wichtigsten Attributen des hl. Stephanus und verweisen unmittelbar auf seine Todesart. Häufig trägt er sie auf einem Buch oder in seinem Gewand. Die Palme kennzeichnet ihn zusätzlich als Märtyrer. Sein liturgisches Gewand erinnert an seinen Dienst als Diakon.

Genau diese Ikonografie zeigen auch die beiden Stephanusfiguren eures Sortiments: Je nach Ausführung erscheinen Steine, Buch, Märtyrerpalme und Diakonengewand in unterschiedlicher Kombination. Trotz der gestalterischen Unterschiede stellen beide denselben Heiligen dar.

Handwerksberufe verehren Stephanus als ihren Patron

Die Verbindung mit den Steinen spiegelt sich auch in der traditionellen Schutzverehrung wider. Stephanus gilt insbesondere als Patron der Steinhauer und Maurer. Darüber hinaus werden ihm zahlreiche weitere Patronate zugeschrieben, darunter Zimmerleute, Weber, Schneider, Böttcher und Küfer sowie Pferde, Pferdeknechte und Kutscher.

Für eine kompakte Shopdarstellung sind vor allem Steinhauer und Maurer besonders passend, weil ihr Patronat unmittelbar mit dem bekanntesten Attribut des Heiligen verbunden ist.

Der Stephanstag folgt unmittelbar auf Weihnachten

Der Gedenktag des hl. Stephanus ist der 26. Dezember. Damit folgt das Fest des ersten Märtyrers unmittelbar auf Weihnachten. Die liturgische Verbindung setzt einen bewussten Kontrast: Auf die Geburt Christi folgt das Gedenken an den ersten Menschen, der sein Leben als Glaubenszeuge für Christus hingab.

Hl. Stephanus – 26. Dezember

Heiliger Stephanus als Holzfigur

Eine Holzfigur des hl. Stephanus erinnert an den ersten Märtyrer des Christentums und an seine außergewöhnliche Verbindung von Glaubensmut und Vergebung. Steine und Märtyrerpalme verweisen auf seinen Tod, während Buch und Diakonengewand seine Aufgabe in der Jerusalemer Urgemeinde und als Verkünder des Glaubens sichtbar machen.

Die Stephanusfigur eignet sich als Namensfigur für Stephan, Stefan, Stephanus oder Stefano, zum Namenstag am 26. Dezember sowie als religiöses Geschenk zur Taufe, Erstkommunion oder Firmung. Durch seine traditionellen Patronate ist sie außerdem eine passende Heiligenfigur für Steinhauer, Maurer und weitere Handwerksberufe.

Häufige Fragen

Fragen zu Heiligenfiguren aus Holz

Hier finden Sie Antworten auf häufige Fragen rund um Heiligenfiguren aus Holz – von der Wahl des passenden Heiligen über Größe und Ausführung bis hin zu Bedeutung, Herkunft und Aufstellung.

Familienbetrieb mit langjähriger Erfahrung

Persönlich für Sie da

Persönliche Beratung zur passenden Heiligenfigur

Sie sind unsicher, welche Größe, Ausführung oder Darstellung zu Ihrem Anlass und Aufstellort passt? Wir beraten Sie persönlich, ehrlich und unverbindlich.

Passende Größe finden

Abgestimmt auf Aufstellort und Raumwirkung

Ausführungen vergleichen

Natur, gebeizt, bemalt oder vergoldet

Geschenk passend auswählen

Für Namenstag, Ehrung oder besonderen Anlass

Persönliche Fachberatung

Fundierte Auskunft zu Figuren und Verfügbarkeit

Direkt Kontakt aufnehmen

Wir melden uns schnellstmöglich persönlich bei Ihnen zurück.