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Hl. Susanne - Märtyrerin von Rom

Hl. Susanne - Märtyrerin von Rom

Hl. Susanne

Ihre Verehrung reicht weiter zurück als die ausführliche Legende über ihr Leben: Bereits um 400 gedachte man Susanna in Rom als Märtyrin. Bis heute erinnert das Schwert an ihr überliefertes Schicksal.

Schon um 400 wurde Susanne in Rom als Märtyrin verehrt. Das Schwert ihrer Darstellung erinnert an ihren überlieferten Tod für den christlichen Glauben.

Wissenswertes zum Motiv

Hl. Susanne

Ihre ausführliche Legende entstand erst später – ihre Verehrung ist wesentlich älter. Susanna von Rom wurde bereits um 400 als Märtyrin verehrt. Das Schwert erinnert an ihren überlieferten Tod für den christlichen Glauben.

Gedenktag

11.08.

Schutzpatron

Gegen Regen • Unglück • Verleumdung

Attribute

Schwert • Märtyrerpalme • teilweise Krone • bei unseren Figuren teilweise Buch

Bedeutung

Bei Susanne treffen alte Verehrung und spätere Legende aufeinander. Bereits um 400 wurde sie in Rom verehrt, während ihre ausführliche Lebensgeschichte erst Jahrhunderte später schriftlich ausgestaltet wurde. In dieser Überlieferung erscheint sie als junge Christin, die eine geplante Ehe und die Abkehr von ihrem Glauben verweigert.

Passender Anlass

Eine Figur der hl. Susanne eignet sich besonders als persönliche Namensfigur für Susanne oder Susanna – zum Namenstag am 11. August, zur Taufe oder Firmung. Auch das Patronat gegen Verleumdung und Unglück kann für die persönliche Auswahl der Heiligenfigur von Bedeutung sein.

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Hl. Susanne
Hl. Susanne Angebotab €141,00

Geschichte und Bedeutung

Hl. Susanne

Die heilige Susanne – Märtyrerin aus dem frühen Rom

Eine junge Christin, ein abgelehnter Heiratsplan und eine Entscheidung, die sie nach der Überlieferung das Leben kostete: Die hl. Susanne von Rom gehört zu den frühchristlichen Märtyrerinnen. Ihre Geschichte wird mit der Zeit Kaiser Diokletians verbunden. Bereits um 400 wurde sie in Rom verehrt; ihr Gedenk- und Namenstag ist der 11. August.

Wer war die heilige Susanne?

Die hl. Susanne beziehungsweise Susanna von Rom wird als christliche Jungfrau und Märtyrerin verehrt.

Ihre Lebensgeschichte ist allerdings nur legendarisch überliefert. Eine im 6. Jahrhundert entstandene Tradition versetzt sie in die Zeit der Christenverfolgung unter Kaiser Diokletian und lässt sie um 304 in Rom den Märtyrertod erleiden.

Historisch bemerkenswert ist, dass ihre Verehrung deutlich älter ist als die erhaltene ausführliche Legende: Bereits um 400 wurde Susanna in Rom verehrt. Ihr Kult ist eng mit einer alten Kirche in der Nähe der Diokletiansthermen verbunden, die später ihren Namen trug.

Warum starb die heilige Susanne?

Nach der kirchlichen Überlieferung sollte Susanna einen Nichtchristen heiraten.

Sie verweigerte diese Ehe und wollte zugleich ihrem christlichen Glauben nicht abschwören. Schließlich soll sie deshalb den Märtyrertod erlitten haben. Katholisch.de fasst die Tradition entsprechend als Weigerung zusammen, einen Heiden zu heiraten und ihren Glauben aufzugeben.

Die Einzelheiten dieser Geschichte sind historisch nicht sicher nachweisbar. Für die spätere Verehrung Susannas wurde ihre Weigerung jedoch zum zentralen Motiv.

Susanna zur Zeit Kaiser Diokletians

Die traditionelle Datierung ihres Todes um 304 führt in eine der schwierigsten Epochen des frühen Christentums.

Unter Kaiser Diokletian und seinen Mitkaisern kam es ab 303 zu einer groß angelegten Verfolgung von Christen im Römischen Reich.

In diesen historischen Zusammenhang setzt die spätere Überlieferung auch das Martyrium Susannas.

Wir sollten dabei bewusst zwischen historischem Hintergrund und Legende unterscheiden: Die Christenverfolgungen sind historisch belegt, Susannas persönliche Lebensgeschichte lässt sich dagegen nicht in allen Einzelheiten rekonstruieren.

Warum wird die heilige Susanne mit einem Schwert dargestellt?

Das Schwert gehört zu den charakteristischen Attributen Susannas von Rom.

Es verweist auf ihren gewaltsamen Tod als Märtyrerin. Heilige.de nennt für ihre Darstellung ausdrücklich Krone, Palme und Schwert.

Bei euren Susanna-Holzfiguren ist das Schwert deshalb das wichtigste Attribut für die eindeutige Identifikation der dargestellten Heiligen.

Warum trägt die heilige Susanne teilweise ein Buch?

Einige unserer Darstellungen zeigen die hl. Susanne zusätzlich mit einem Buch.

Das Buch ist in der christlichen Kunst ein verbreitetes Zeichen für Glauben, Heilige Schrift oder christliche Lehre. Bei Susanna ist es jedoch nicht so eindeutig als persönliches Attribut belegt wie das Schwert.

Deshalb sollte es bei unserer Collection als Merkmal einzelner Schnitzmodelle beschrieben werden und nicht mit einer erfundenen Episode aus Susannas Leben verbunden werden.

Welche weiteren Attribute hat die heilige Susanne?

Neben dem Schwert wird Susanna traditionell auch mit einer Märtyrerpalme dargestellt.

Die Palme kennzeichnet sie als Märtyrin und gehört zu den häufigsten Zeichen frühchristlicher Märtyrerinnen.

Daneben wird eine Krone als mögliches Attribut genannt.

Für unsere Collection sind damit vor allem relevant:

Schwert • teilweise Buch • Märtyrerpalme • teilweise Krone

Dabei stammt das Buch aus unseren konkreten Schnitzmotiven, während Schwert, Palme und Krone in der überlieferten Ikonografie genannt werden.

Die Verehrung der heiligen Susanne in Rom

Susannas Verehrung ist eng mit Rom verbunden.

Bereits um 400 lässt sich dort ihr Kult nachweisen. Eine Kirche in der Nähe der Thermen des Diokletian wurde später nach ihr benannt.

Die heutige Kirche Santa Susanna alle Terme di Diocleziano bewahrt diese Verbindung bis in die Gegenwart.

Gerade diese frühe Verehrung ist interessant: Auch wenn die ausführliche Lebensgeschichte Susannas erst später schriftlich ausgestaltet wurde, reicht die Erinnerung an die Märtyrin wesentlich weiter zurück.

Was bedeutet der Name Susanne?

Der Name Susanne beziehungsweise Susanna geht auf das Hebräische zurück und bedeutet:

„Lilie“

beziehungsweise „die Lilie“.

Die Lilie ist zugleich ein altes Symbol für Reinheit. Diese Verbindung passt zur späteren Verehrung Susannas als christliche Jungfrau.

Susanne oder Susanna?

Beide Formen gehören zusammen.

Susanna ist die traditionelle kirchliche beziehungsweise lateinische Namensform, während Susanne im Deutschen weit verbreitet ist.

Heiligenverzeichnisse führen neben Susanna ausdrücklich auch Susanne als gebräuchliche Namensform.

Für unsere Collection verwenden wir deshalb konsequent:

Hl. Susanne

Im SEO-Text sollte die Bezeichnung Susanna von Rom zusätzlich vorkommen, damit die historische Heilige eindeutig identifiziert werden kann.

Wofür ist die heilige Susanne Schutzpatronin?

Susanna von Rom wird traditionell gegen Regen, Unglück und Verleumdungen angerufen. Das Ökumenische Heiligenlexikon nennt darüber hinaus ihre Verbindung als Patronin von Rom.

Gerade das Patronat gegen Verleumdung kann leicht mit der biblischen „keuschen Susanna“ verwechselt werden. Diese ist jedoch eine andere Gestalt mit eigenem Gedenktag am 19. Dezember.

Wann ist der Namenstag der heiligen Susanne?

Der katholische Gedenktag von Susanna von Rom ist der 11. August.

Für unsere Collection gilt daher:

Namenstag Susanne: 11. August

Andere Susanna-Gedenktage existieren, beziehen sich jedoch auf andere Namensträgerinnen. Für die hier dargestellte römische Märtyrin mit Schwert ist der 11. August die richtige Zuordnung.

Die heilige Susanne als Holzfigur

Eine Holzfigur der heiligen Susanne erinnert an eine frühchristliche Märtyrin, deren Verehrung in Rom bis in die Spätantike zurückreicht.

Besonders das Schwert macht die Darstellung gut erkennbar und verweist auf Susannas Martyrium. Manche unserer Schnitzmodelle zeigen sie zusätzlich mit einem Buch. Je nach Ausführung können außerdem weitere traditionelle Märtyrerattribute hervortreten.

Eine Figur der hl. Susanne eignet sich besonders als persönliche Namensfigur für Susanne oder Susanna – beispielsweise zum Namenstag am 11. August, zur Taufe oder Firmung.

Häufige Fragen

Fragen zu Heiligenfiguren aus Holz

Hier finden Sie Antworten auf häufige Fragen rund um Heiligenfiguren aus Holz – von der Wahl des passenden Heiligen über Größe und Ausführung bis hin zu Bedeutung, Herkunft und Aufstellung.

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