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Hl. Wilfried - Bischof von York

Hl. Wilfried - Bischof von York

Hl. Wilfried

Reisen nach Rom prägten seine Überzeugungen, in England setzte er sie mit bemerkenswerter Beharrlichkeit durch: Wilfried von York wurde zu einer Schlüsselfigur der englischen Kirche des 7. Jahrhunderts.

Von Northumbrien führte Wilfrieds Weg bis nach Rom. Als Bischof von York setzte er sich mit großer Beharrlichkeit für die römische Tradition der englischen Kirche ein.

Wissenswertes zum Motiv

Hl. Wilfried

Wilfried brachte Erfahrungen aus Rom zurück nach England und wurde zu einem der entschiedensten Vertreter der römischen Kirchentradition seiner Zeit. Als Abt von Ripon, Bischof von York und Teilnehmer der Synode von Whitby prägte er die englische Kirche des 7. Jahrhunderts nachhaltig.

Gedenktag

24.04.

Katholischer Gedenktag: 24.04. 12.10. – traditioneller Gedenktag in England und anglikanischer Gedenktag

Schutzpatron

York • Ripon • englische Kirchengeschichte

Attribute

Mitra • Bischofsstab • Bischofsgewand

Bedeutung

Wilfrieds Leben war von Reisen, kirchlichen Auseinandersetzungen und seinem konsequenten Einsatz für die römische Tradition geprägt. Selbst nach dem Verlust seines Bischofssitzes suchte er wiederholt in Rom nach einer kirchlichen Lösung.

Passender Anlass

Eine Figur des hl. Wilfried eignet sich besonders als Namensfigur für Wilfried oder Wilfrid sowie als religiöses Geschenk zur Taufe, Firmung oder zum Namenstag. Durch seine Lebensgeschichte besitzt sie zudem einen besonderen Bezug zu England, York und Ripon sowie zur frühmittelalterlichen Kirchengeschichte.

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Hl. Wilfrid von York mit Buch und Jesukind
Hl. Wilfrid von York mit Buch und Jesukind Angebotab €66,00

Geschichte und Bedeutung

Hl. Wilfried

Heiliger Wilfried – Bischof von York und Wegbereiter der römischen Tradition

Der hl. Wilfried von York, auch Wilfrid von Ripon genannt, war einer der einflussreichsten englischen Kirchenmänner des 7. Jahrhunderts. Um 634 in Northumbrien geboren, erhielt er seine Ausbildung zunächst im Kloster Lindisfarne. Reisen nach Rom und Lyon prägten seine kirchliche Ausrichtung und machten ihn zu einem entschiedenen Vertreter der römischen Tradition. Als Abt von Ripon und späterer Bischof von York beeinflusste Wilfried die Entwicklung der englischen Kirche nachhaltig. Sein katholischer Gedenktag wird mit dem 24. April angegeben; in England und in der anglikanischen Tradition wird er am 12. Oktober begangen.

Von Northumbrien führte sein Weg bis nach Rom

Wilfried stammte aus einer adligen Familie in Northumbrien und wurde im Kloster Lindisfarne erzogen. Bereits als junger Mann suchte er den Kontakt zur Kirche auf dem europäischen Festland. Seine Reisen führten ihn über Lyon nach Rom, wo er sich intensiv mit der römischen Liturgie, kirchlichen Traditionen und dem kanonischen Recht beschäftigte.

Diese Erfahrungen bestimmten seinen weiteren Lebensweg. Nach seiner Rückkehr nach England wurde Wilfried 661 zum Abt des Klosters Ripon ernannt und führte dort die Benediktinerregel sowie römische kirchliche Gebräuche ein.

In Whitby vertrat Wilfried die Verbindung mit Rom

Eine Schlüsselrolle spielte Wilfried bei der Synode von Whitby im Jahr 664. In der angelsächsischen Kirche bestanden damals unterschiedliche Traditionen, insbesondere hinsichtlich der Berechnung des Ostertermins und weiterer kirchlicher Gebräuche. Wilfried vertrat entschieden die römische Position und die Autorität des Papstes. Die Synode entschied schließlich zugunsten der römischen Praxis.

Damit wurde Wilfried zu einer wichtigen Persönlichkeit bei der stärkeren Einbindung der englischen Kirche in die kirchlichen Traditionen Roms.

Als Bischof geriet er immer wieder in Konflikte

Nach der Synode wurde Wilfried zum Bischof von York gewählt. Sein weiteres Leben verlief jedoch keineswegs ruhig. Politische und kirchliche Auseinandersetzungen führten wiederholt zu Konflikten um seinen Bischofssitz. Wilfried wandte sich mehrfach nach Rom und verteidigte dort seine Position gegenüber seinen Gegnern.

Gerade diese wechselvolle Geschichte prägt sein Bild: Wilfried war kein zurückgezogen lebender Geistlicher, sondern ein selbstbewusster Kirchenmann, der für seine Vorstellung von kirchlicher Ordnung und römischer Verbundenheit eintrat.

Auch als Glaubensbote hinterließ Wilfried Spuren

Wilfrieds Wirken beschränkte sich nicht auf York und Ripon. Während seiner Verbannungen missionierte er unter anderem bei den Südsachsen und knüpfte auf seinen Reisen enge Verbindungen zur Kirche auf dem europäischen Festland. Seine Klostergründungen und sein Einsatz für die Benediktinerregel trugen dazu bei, kontinentale und römische Traditionen in England stärker zu verankern.

Sein Lebensweg verbindet damit Klosterleben, Bischofsamt, Mission und Kirchenpolitik auf ungewöhnlich intensive Weise.

Bischofsornat verweist auf sein kirchliches Amt

Darstellungen des hl. Wilfried zeigen ihn typischerweise als Bischof. Mitra und Bischofsstab verweisen auf sein Amt und seine langjährige Bedeutung für die Kirche von York. Anders als bei Heiligen mit einem einzelnen außergewöhnlichen Erkennungszeichen steht bei Wilfried deshalb vor allem seine bischöfliche Darstellung im Mittelpunkt.

Seine Figur erinnert an einen Kirchenmann, der sein Leben der Verbreitung des christlichen Glaubens und der Verbindung der englischen Kirche mit Rom widmete.

Heiliger Wilfried als Holzfigur

Eine Holzfigur des hl. Wilfried erinnert an einen der prägenden Bischöfe des frühmittelalterlichen England. Seine Darstellung im bischöflichen Ornat verweist auf sein Amt, während seine Lebensgeschichte von Reisen, Mission, kirchlichen Auseinandersetzungen und einer außergewöhnlich engen Verbindung zu Rom erzählt.

Als Namensfigur eignet sich der hl. Wilfried besonders für Wilfried, Wilfrid oder Wilfrith. Die Heiligenfigur ist eine persönliche Geschenkidee zum Namenstag, zur Taufe oder Firmung und verbindet den Namensbezug mit der Erinnerung an einen bedeutenden Bischof der englischen Kirchengeschichte.

Häufige Fragen

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