Zum Inhalt springen

Warenkorb

Dein Warenkorb ist leer

Weiter einkaufen

Hl. Wolfgang - Bischof & Klosterreformer

Hl. Wolfgang - Bischof & Klosterreformer

Hl. Wolfgang

Mehr als zwei Jahrzehnte führte Wolfgang das Bistum Regensburg und setzte dabei auf Reform statt Besitzdenken. Klöster, Bildung und sogar die Entstehung des Bistums Prag tragen Spuren seiner Entscheidungen.

Wolfgang prägte Regensburg nicht durch Macht, sondern durch Reformen, Bildung und weitreichende Entscheidungen. Sein Beil wurde später zum unverwechselbaren Zeichen seiner Verehrung.

Wissenswertes zum Motiv

Hl. Wolfgang

Ein geworfenes Beil soll entschieden haben, wo seine Kirche entsteht. Hinter dieser bekannten Wolfgang-Legende steht jedoch ein außergewöhnlich einflussreicher Bischof: Wolfgang von Regensburg reformierte Klöster, förderte Bildung und ermöglichte mit der Loslösung Böhmens die Gründung des Bistums Prag.

Gedenktag

31.10.

Schutzpatron

Hirten • Holzarbeiter • Zimmerleute • Bayern • Bistum Regensburg

Attribute

Beil • Kirchenmodell • Bischofsstab

Bedeutung

Wolfgang verband geistliches Leben mit konkreter Verantwortung. Er reformierte Klöster, förderte Bildung und war sogar bereit, Teile seines eigenen Bistums abzugeben, wenn dies der kirchlichen Entwicklung diente. Seine Figur steht deshalb besonders für Verantwortungsbewusstsein, Bescheidenheit und die Bereitschaft, Neues entstehen zu lassen.

Passender Anlass

Eine Figur des hl. Wolfgang eignet sich als Namensfigur für Wolfgang, zum Namenstag am 31. Oktober sowie als religiöses Geschenk zur Taufe oder Firmung. Besonders passend ist sie außerdem für Menschen mit Verbindung zu Regensburg, Bayern, St. Wolfgang oder dem Wolfgangsee sowie für Holzarbeiter, Zimmerleute, Hirten und Menschen in traditionellen Handwerksberufen.

Sortieren nach

2 Produkte

Hl. Wolfgang von Regensburg mit Buch und Kirche
Hl. Wolfgang von Regensburg mit Buch und Kirche Angebotab €150,00
Hl. Wolfgang von Regensburg mit Buch und Kirche
Hl. Wolfgang von Regensburg mit Buch und Kirche Angebotab €66,00

Geschichte und Bedeutung

Hl. Wolfgang

Heiliger Wolfgang von Regensburg – Bischof, Reformer und großer Volksheiliger

Der hl. Wolfgang von Regensburg gehört zu den bedeutenden Bischöfen des 10. Jahrhunderts. Um 924 vermutlich in Pfullingen geboren, erhielt er seine Ausbildung unter anderem auf der Reichenau und in Würzburg. Später leitete er die Domschule in Trier, bevor er Benediktinermönch im Kloster Einsiedeln wurde. Ulrich von Augsburg weihte ihn 968 zum Priester. Nach einer Zeit als Missionar wurde Wolfgang 972 Bischof von Regensburg und leitete die Diözese bis zu seinem Tod am 31. Oktober 994. Besonders prägend waren seine Klosterreformen, sein soziales Engagement und seine Zustimmung zur Errichtung des Bistums Prag.

Vom Lehrer zum Benediktinermönch

Wolfgangs Weg führte zunächst nicht direkt auf einen Bischofsstuhl. Nach seiner Ausbildung wirkte er als Lehrer und Leiter der Domschule in Trier. Erst später entschied er sich für das klösterliche Leben und trat in die Benediktinerabtei Einsiedeln ein. Dort wurde er von Bischof Ulrich von Augsburg zum Priester geweiht.

Diese Verbindung von Bildung, Ordensleben und späterer Kirchenleitung prägte sein gesamtes Wirken.

Regensburg wird zum Mittelpunkt seines Wirkens

Im Jahr 972 übernahm Wolfgang das Bischofsamt in Regensburg. Dort setzte er sich für eine konsequente Erneuerung des klösterlichen Lebens ein und reformierte unter anderem St. Emmeram. Zudem gründete er ein Benediktinerinnenkloster und förderte Bildung und geistliches Leben in seiner Diözese.

Eine besonders weitreichende Entscheidung traf Wolfgang bereits 973: Trotz Widerstands stimmte er der Abtrennung Böhmens von seinem Bistum zu und ermöglichte damit die Errichtung des Bistums Prag.

Das Beil wurde zu seinem unverwechselbaren Zeichen

Zu den bekanntesten Attributen des hl. Wolfgang gehört das Beil. Das Bistum Regensburg nennt neben Bischofsstab und Kirchenmodell ausdrücklich das Beil als charakteristisches Erkennungszeichen.

Seine Bedeutung erklärt eine besonders bekannte Wolfgang-Legende: Während eines zeitweiligen Aufenthalts am heutigen Wolfgangsee soll Wolfgang seine Axt ins Tal geworfen und beschlossen haben, dort eine Kirche zu bauen, wo er sie wiederfände. Dadurch wurde das Beil zu einem Bild für Aufbruch, Kirchenbau und die Wolfgangverehrung am See.

Kirchenmodell und Bischofsstab erzählen von seinem Amt

Neben dem Beil gehören Kirchenmodell und Bischofsstab zu Wolfgangs wichtigsten Attributen. Das Kirchenmodell greift die zahlreichen Kirchen- und Klostertraditionen auf, die mit seinem Namen verbunden sind; der Bischofsstab verweist auf seine mehr als zwei Jahrzehnte dauernde Leitung des Bistums Regensburg. Das Bistum Regensburg bestätigt alle drei Attribute ausdrücklich.

Eine Holzfigur des hl. Wolfgang lässt sich deshalb besonders gut über die Kombination Bischof + Beil + Kirchenmodell erkennen.

Der Wolfgangsee wurde nach ihm benannt

Eine der bekanntesten Verehrungstraditionen führt nach Österreich. Der heutige Wolfgangsee, früher Abersee genannt, trägt seinen Namen nach dem Heiligen. Die Legende erzählt, Wolfgang habe sich dort zeitweise als Einsiedler zurückgezogen. St. Wolfgang am Wolfgangsee entwickelte sich später zu einem bedeutenden Wallfahrtsort; um 1500 gehörte die Wallfahrt zu den wichtigsten Europas.

Bis heute verbindet der Wolfgangsee die Heiligenverehrung mit Landschaft, Pilgerschaft und der Geschichte des südlichen Alpenraums.

St. Emmeram bewahrt sein Grab

Wolfgang starb am 31. Oktober 994 in Pupping im heutigen Oberösterreich. Sein Leichnam wurde nach Regensburg gebracht und in St. Emmeram bestattet. Im Jahr 1052 wurden seine Gebeine unter Papst Leo IX. feierlich erhoben; das Bistum Regensburg nennt dieses Ereignis als seine Heiligsprechung. Sein Grab befindet sich heute in der Wolfgangskrypta von St. Emmeram.

Damit wurde Regensburg dauerhaft zum wichtigsten Zentrum seiner Verehrung.

Hirten, Holzarbeiter und Reisende fanden in Wolfgang einen Patron

Die traditionelle Wolfgangverehrung ist außergewöhnlich breit. Überliefert sind unter anderem Patronate für Hirten, Schiffer, Holzarbeiter, Köhler, Zimmerleute und Bildhauer sowie für das Vieh. Zudem wurde Wolfgang in zahlreichen körperlichen Nöten angerufen.

Für eine Shopseite würde ich diese umfangreiche Tradition allerdings auf einige besonders verständliche Patronate konzentrieren.

Der 31. Oktober ist Wolfgangs Gedenktag

Der katholische Gedenk- und Namenstag des hl. Wolfgang ist der 31. Oktober. Im Bistum Regensburg wird sein Fest als Hochfest begangen. Wolfgang ist dort Hauptpatron der Diözese.

Hl. Wolfgang von Regensburg – 31. Oktober

Heiliger Wolfgang als Holzfigur

Eine Holzfigur des hl. Wolfgang von Regensburg erinnert an einen Bischof, Missionar und Klosterreformer, dessen Wirkung weit über Regensburg hinausreichte. Beil, Kirchenmodell und Bischofsstab greifen seine bekanntesten Attribute auf und machen ihn unter den Bischofsheiligen besonders leicht erkennbar.

Die Wolfgangfigur eignet sich als Namensfigur für Wolfgang, zum Namenstag am 31. Oktober sowie als religiöses Geschenk zur Taufe oder Firmung. Besonders passend ist sie für Menschen mit Verbindung zu Regensburg, Bayern, dem Wolfgangsee oder Österreich sowie für Holzarbeiter, Zimmerleute und andere traditionelle Berufsgruppen seiner Schutzverehrung.

Häufige Fragen

Fragen zu Heiligenfiguren aus Holz

Hier finden Sie Antworten auf häufige Fragen rund um Heiligenfiguren aus Holz – von der Wahl des passenden Heiligen über Größe und Ausführung bis hin zu Bedeutung, Herkunft und Aufstellung.

Familienbetrieb mit langjähriger Erfahrung

Persönlich für Sie da

Persönliche Beratung zur passenden Heiligenfigur

Sie sind unsicher, welche Größe, Ausführung oder Darstellung zu Ihrem Anlass und Aufstellort passt? Wir beraten Sie persönlich, ehrlich und unverbindlich.

Passende Größe finden

Abgestimmt auf Aufstellort und Raumwirkung

Ausführungen vergleichen

Natur, gebeizt, bemalt oder vergoldet

Geschenk passend auswählen

Für Namenstag, Ehrung oder besonderen Anlass

Persönliche Fachberatung

Fundierte Auskunft zu Figuren und Verfügbarkeit

Direkt Kontakt aufnehmen

Wir melden uns schnellstmöglich persönlich bei Ihnen zurück.